BWP507: Produktionsmaschinen (mit Praktikum)

Wahlpflichtmodule

BWP507: Produktionsmaschinen (mit Praktikum)

Kurzporträt BWP507: Produktionsmaschinen (mit Praktikum)
Worum geht es? In diesem Modul lernen Studierende Werkzeugmaschinen und ihre Rolle in der rechnergestützten Fertigung kennen. Studierende betrachten Bauarten, Einsatzfelder, Genauigkeit, Schallleistung, Verformungsverhalten und die Kopplung von CAD und CAM. Im Praktikum führen Studierende den Weg vom digitalen Fertigungsmodell über die Simulation bis zum real hergestellten Werkstück nach.
Wofür braucht man es? Diese Inhalte werden gebraucht, um passende Maschinen für Fertigungsprozesse und Prozessketten auszuwählen. Die Kompetenzen helfen außerdem dabei, virtuelle Planungsszenarien aufzubauen und technische Investitionsentscheidungen vorzubereiten.
Wieso ist es interessant? Moderne Fertigung verbindet digitale Modelle mit realen Maschinen. Das Modul zeigt, wie aus einer Konstruktion ein herstellbares Bauteil wird und welche Maschineneigenschaften dabei entscheidend sind.
Modulverantwortung

Prof. Dr. Franz-Josef Adams

Lehrperson(en)

Prof. Dr. Franz-Josef Adams

Verwendbarkeit
  • Bachelor Elektrotechnik
  • Bachelor Maschinenbau
  • Bachelor Mechatronik und Robotik
Fächergruppe

Ingenieurwissenschaften

Modultyp
Wahlpflicht
Sprache

Deutsch

Angebot

jährlich

Dauer

1 Semester

Credits

5 ECTS

Benotung

Deutsche Notenskala 1-5

SWS

2 V | 1 Ü | 1 P | - S

Workload
Präsenzstudium: 45 Std. Selbststudium: 90 Std.
Engl. Titel

Production Machinery

Empfohlene Voraussetzungen
  • BMB302: Fertigungsverfahren: Fertigungsprozesse, Prozessketten, Fertigungsmesstechnik und Bewertung von Herstellverfahren.
  • BB004: Grundlagen der Mechanik: Statik, Kräfte, Momente und mechanische Grundzusammenhänge technischer Systeme.
  • BMB102: Dynamik: Bewegungen, Kräfte und Schwingungen als Grundlage für Maschinenverhalten unter Betrieb.
  • BMB301: Werkstoffkunde: Werkstoffkennwerte, Werkstoffverhalten und werkstoffbezogene Bauteilbewertung.
Lernergebnisse / Kompetenzen
WAS

Die Studierenden können Werkzeugmaschinen anhand wesentlicher Baugruppen beschreiben und entsprechend einer Fertigungsaufgabe auswählen. Sie kennen die wesentlichen Einflussgrößen auf die Genauigkeit einer Werkzeugmaschine. Sie sind in der Lage, die Prozesskette der rechnergestützten Fertigung – ausgehend vom CAD-Modell über die CAM-Simulation bis hin zum realen Bauteil – zu formulieren und sind in der Lage, ein vorgegebenes Werkstück über diesen Weg herzustellen.

WOMIT

Die Studierenden lernen die rechnergestützte Produktion am Beispiel der CAD-CAM-Kopplung kennen. Sie erstellen zunächst virtuell ein Fertigungsmodell, welches sie anschließend auf einer realen Maschine produzieren. Durch praktische Versuche im Labor lernen Sie Eigenschaften von Werkzeugmaschinen wie z.B. Schallleistung, Verformungsverhalten unter Last kennen, die für den Betrieb relevant sind.

WOZU

Die Studierenden sind mit diesen Kompetenzen in der Lage, die richtigen Maschinen für Fertigungsprozesse und -ketten auszuwählen. Sie können virtuelle Szenarien für eine effiziente Produktionsplanung aufbauen und daraus Investitionsentscheidungen ableiten.

Inhalte
  • CAD-CAM-Kopplung; Rechnereinsatz in der Fertigung
  • Einflussgrößen auf die Genauigkeit von spanenden Werkzeugmaschinen
  • Bauarten, Einsatzfelder und CE-Kennzeichnung von Werkzeugmaschinen
  • Schallleistungsbestimmung und Genauigkeit von Werkzeugmaschinen
Prüfungsvorleistung

aktive Praktikumsteilnahme

Prüfungsleistung

Klausur, 90 Minuten

Literatur
  • Conrad, K. J.: Taschenbuch der Werkzeugmaschinen, Fachbuchverlag Leipzig im Carl Hanser Verlag, München Wien, 2002
  • Perovic, B.: Bauarten spanender Werkzeugmaschinen, Expert-Verlag, Renningen, 2002
  • Neugebauer, R. (Hrsg.): Werkzeugmaschinen, Springer Verlag, Berlin Heidelberg, 2012
  • Kief, H. B.; u.a.: CNC-Handbuch, 30. Auflage Hanser Verlag München, 2017