BMB202: Engineering Design - Produktdesign (mit Praktikum)

Lernpfad Engineering Design

BMB202: Engineering Design - Produktdesign (mit Praktikum)

Kurzporträt BMB202: Engineering Design - Produktdesign (mit Praktikum)
Worum geht es? Dieses Modul führt in die konstruktive Umsetzung einfacher mechanischer Produkte ein. Studierende lernen, Anforderungen in 3D-CAD-Modelle, Baugruppen und technische Zeichnungen zu übertragen. Dabei spielen Maße, Passungen, Toleranzen, Oberflächen und fertigungsgerechte Gestaltung eine zentrale Rolle.
Wofür braucht man es? Die Kompetenzen sind wichtig, um Produktentwicklungsprozesse im Maschinenbau konstruktiv zu unterstützen. Die Kompetenzen helfen dabei, technische Ideen so zu dokumentieren, dass sie herstellbar, prüfbar und im Team eindeutig kommunizierbar sind.
Wieso ist es interessant? Wer aus einer Idee ein konkretes Bauteil oder eine Baugruppe machen möchte, lernt hier den Weg dorthin. Das Modul zeigt, wie digitale Produktmodelle und technische Zeichnungen zur Sprache der Konstruktion werden.
Modulverantwortung

Prof. Dr. Norman Lupa

Lehrperson(en)

Prof. Dr. Norman Lupa

Verwendbarkeit
  • Bachelor Maschinenbau
  • Bachelor Mechatronik und Robotik
Fächergruppe

Ingenieurwissenschaften

Modultyp
Pflicht
Sprache

Deutsch

Angebot

Sommersemester

Dauer

1 Semester

Credits

5 ECTS

Benotung

Deutsche Notenskala 1-5

SWS

2 V | 1 Ü | 1 P | - S

Workload
Präsenzstudium: 45 Std. Selbststudium: 90 Std.
Engl. Titel

Engineering design - product design

Empfohlene Voraussetzungen
  • BB003: Grundlagen CAD und Werkstoffe: technische Darstellung, normgerechte Zeichnungen, einfache 3D-CAD-Modellierung und grundlegende Werkstoff- und Fertigungszusammenhänge.
Lernergebnisse / Kompetenzen
WAS

Die Studierenden können einfache mechanische Produkte nach vorgegebenen Anforderungen konstruktiv umsetzen, technisch spezifizieren und normgerecht dokumentieren. Sie wenden dabei einen definierten Minimalumfang der Geometrischen Produktspezifikation (GPS) korrekt an und berücksichtigen grundlegende Regeln der fertigungsgerechten Gestaltung.

WOMIT

Die Studierenden erreichen dieses Lernergebnis, indem sie

  • funktionale Anforderungen analysieren und in ein strukturiertes Produktmodell überführen,
  • Bauteilgeometrien mit einem parametrischen 3D-CAD-System systematisch modellieren,
  • Einzelteile zu einfachen Baugruppen verknüpfen und Varianten strukturiert aufbauen,
  • normgerechte technische Zeichnungen mit Maß-, Passungs- und ausgewählten Form- und Lagetoleranzen ableiten,
  • grundlegende Aspekte der fertigungsgerechten Gestaltung (z. B. minimierte Komplexität, sinnvolle Toleranzwahl) anwenden.
WOZU

Um Produktentwicklungsprozesse im Maschinenbau sicher unterstützen zu können, die Verständigung in technischen Teams durch präzise Dokumentation zu verbessern und konstruktive Lösungen so zu gestalten, dass sie zuverlässig herstellbar und kommunizierbar sind.

Inhalte
  • Darstellungen in technischen Zeichnungen
  • Maßeintragung
  • Oberflächenbeschaffenheit
  • Maßtoleranzen und Passungen
  • Form- und Lagetoleranzen
  • Werkstückelemente
  • Erzeugnisgliederung
  • Maschinenelemente
  • Schweißen
Prüfungsvorleistung

aktive Praktikumsteilnahme, 3-6 Ausarbeitungen (3-D-CAD-Modelle, technische Zeichnung, Berechnungen) mit Feedbackgespräch

Prüfungsleistung

Klausur, 90 Minuten

Literatur
  • Labisch, S. u. Wählisch, G.: Technisches Zeichnen. Eigenständig lernen und effektiv üben. Lehrbuch. Wiesbaden: Springer Vieweg 2020
  • Kurz, U. u. Wittel, H.: Böttcher/Forberg Technisches Zeichnen. Grundlagen, Normung, Übungen und Projektaufgaben. Wiesbaden: Springer Fachmedien Wiesbaden 2014
  • Hoischen, H., Fritz, A.: Technisches Zeichnen. Grundlagen, Normen, Beispiele, Darstellende Geometrie, Geometrische Produktspezifikation. Berlin: Cornelsen 2024”