BWP510: Automatisierungstechnik (mit Praktikum)

Wahlpflichtmodule

BWP510: Automatisierungstechnik (mit Praktikum)

Kurzporträt BWP510: Automatisierungstechnik (mit Praktikum)
Worum geht es? In diesem Modul lernen Studierende, wie automatisierte Produktions- und Fertigungsprozesse gesteuert und überwacht werden. Studierende erstellen SPS-Programme nach IEC 61131-3, nutzen Bewegungssteuerungen, Kommunikationsprotokolle, HMI-Oberflächen und Echtzeitsimulationen. Außerdem betrachten Studierende Sicherheitsaspekte und die FMEA, damit automatisierte Abläufe sicher und fehlerrobust ausgelegt werden.
Wofür braucht man es? Automatisierungstechnik wird gebraucht, um industrielle Anlagen zuverlässig, sicher und effizient zu betreiben. Die Inhalte helfen dabei, Steuerungssoftware zu entwickeln, Maschinenkommunikation einzubinden und Anlagenfunktionen vorab zu simulieren.
Wieso ist es interessant? Automatisierte Anlagen müssen präzise reagieren, verständlich bedienbar sein und auch bei Fehlern sicher bleiben. Das Modul zeigt, wie SPS, Kommunikation, Visualisierung und Simulation zu einer funktionierenden Automatisierungslösung zusammenkommen.
Modulverantwortung

Prof. Dr. Elmar Ahle

Lehrperson(en)

Prof. Dr. Elmar Ahle

Verwendbarkeit
  • Bachelor Elektrotechnik
  • Bachelor Maschinenbau
  • Bachelor Mechatronik und Robotik
Fächergruppe

Ingenieurwissenschaften

Modultyp
Wahlpflicht
Sprache

Deutsch

Angebot

jährlich

Dauer

1 Semester

Credits

5 ECTS

Benotung

Deutsche Notenskala 1-5

SWS

2 V | 1 Ü | 1 P | - S

Workload
Präsenzstudium: 45 Std. Selbststudium: 90 Std.
Engl. Titel

Automation Engineering

Empfohlene Voraussetzungen
  • BB008: Informatik für Ingenieurwissenschaften: Programmiergrundlagen, Ablaufmodellierung und strukturierte Umsetzung technischer Abläufe.
  • BB005: Grundlagen der Elektrotechnik 1: elektrische Grundgrößen, einfache Schaltungen und Schaltvorgänge als Grundlage automatisierter Systeme.
  • BET403: Regelungstechnik: Regelkreisstrukturen, Stabilitätsanalyse und Bewertung dynamischer Systeme im Kontext automatisierter Prozesse.
Lernergebnisse / Kompetenzen
WAS

Die Studierenden können automatisierte Produktions- und Fertigungsprozesse sicher, effizient und fehlerrobust mit SPS steuern und überwachen,

WOMIT

Die Studierenden erreichen dieses Lernergebnis, indem sie

SPS‑Programme nach IEC 61131‑3 erstellen, Bewegungssteuerungen mit PLCopen-Funktionsbausteinen implementieren, Sicherheitsaspekte und FMEA durchführen, industrielle Kommunikationsprotokolle (OPC-UA, Profinet, Profibus) integrieren, HMI-Oberflächen gestalten und die Steuerungssoftware mit Echtzeitmodellen simulieren (z. B. SIMIT),

WOZU

um automatisierte Fertigungsprozesse zuverlässig, sicher und effizient zu betreiben.

Inhalte
  • SPS‑Programmierung und Bewegungssteuerung (IEC 61131‑3, PLCopen)
  • Sicherheitsbetrachtung und FMEA
  • Industrielle Kommunikationsprotokolle (OPC-UA, Profinet, Profibus, EtherCAT)
  • Visualisierung und HMI
  • Simulation mit Echtzeitmodellen (z. B. SIMIT)
Prüfungsvorleistung

aktive Praktikumsteilnahme

Prüfungsleistung

Studienarbeit (15-20 Seiten) mit mündlicher Prüfung (30 Minuten)

Literatur
  • Wellenreuther, G.; Zastrow, D.: Automatisieren mit SPS - Theorie und Praxis. Springer Verlag, 2015.