MMP201: Masterprojekt 1

Projekte und Abschluss

MMP201: Masterprojekt 1

Kurzporträt MMP201: Masterprojekt 1
Worum geht es? In diesem ersten Masterprojekt entwickeln Sie aus einer offenen Problemstellung eine eigene Forschungsfrage: Sie erschließen den Stand der Technik durch systematische Literaturrecherche, wählen geeignete wissenschaftliche Methoden wie Experimentdesign, Modellbildung oder Prototyping aus und setzen diese um, um erste belastbare Ergebnisse zu erzielen.
Wofür braucht man es? Diese Kompetenzen werden benötigt, um ein Forschungs- oder Entwicklungsvorhaben von der ersten Idee bis zu einem strukturierten, reproduzierbar dokumentierten Ergebnis zu führen. Sie legen damit die inhaltliche und methodische Grundlage, auf der im zweiten Masterprojekt aufgebaut oder eine neue vertiefende Fragestellung bearbeitet wird.
Wieso ist es interessant? Hier entscheiden Sie erstmals im Studium selbst, welche Frage Sie bearbeiten und wie Sie methodisch vorgehen. Wer erfahren möchte, wie sich eine vage Idee zu einer sauber begründeten Forschungsfrage mit belastbarem methodischem Vorgehen entwickelt, findet hier den Einstieg in eigenständige wissenschaftliche Arbeit.
Modulverantwortung

Studiendekan(in) des Fachbereichs

Lehrperson(en)

Alle Lehrenden des Studiengangs

Verwendbarkeit
  • Master Elektrotechnik
  • Master Maschinenbau
  • Master Mechatronik und Robotik
Fächergruppe

Ingenieurwissenschaften

Modultyp
Wahlpflicht
Sprache

Deutsch

Angebot

jedes Semester

Dauer

1 Semester

Credits

10 ECTS

Benotung

Deutsche Notenskala 1-5

SWS
  • V | - Ü | 4 P | 4 S
Workload
Präsenzstudium: 90 Std. Selbststudium: 180 Std.
Engl. Titel

Master Project 1

Empfohlene Voraussetzungen

Keine angegeben.

Lernergebnisse / Kompetenzen
WAS

Die Studierenden können ein ingenieurwissenschaftliches Forschungs- bzw. Entwicklungsprojekt wissenschaftlich fundiert planen, durchführen, auswerten und nachvollziehbar kommunizieren, um eine klar definierte Forschungsfrage zu beantworten bzw. eine Lösung evidenzbasiert zu bewerten.

WOMIT

Die Studierenden erreichen dieses Lernergebnis, indem sie

  • aus einer Problemstellung Forschungsfrage(n) (ggf. Hypothesen) ableiten, Ziele/Abgrenzung festlegen und ein kurzes Studien-/Arbeitsprotokoll erstellen,
  • den Stand der Technik durch systematische Literaturrecherche (wissenschaftliche Paper, Datenbanken) erschließen und eine Related-Work-Synthese formulieren,
  • geeignete wissenschaftliche Methoden auswählen und begründen (z. B. Experimentdesign, Mess-/Benchmark-Setup, Modellbildung, Simulation, Prototyping),
  • eine Lösung/Untersuchung implementieren bzw. durchführen und Daten/Ergebnisse strukturiert erfassen,
  • Ergebnisse analysieren und evaluieren (z. B. Metriken, Validität, Unsicherheiten, Limitationen; Vergleich zu Baselines/Referenzen),
  • die Arbeit reproduzierbar dokumentieren (Versionsverwaltung, Versuchsprotokolle/Lab-Notebook, Datenmanagement, Quellen- und Zitationspraxis),
  • einen wissenschaftlichen Bericht im Paper-Stil verfassen (z. B. IMRaD-Struktur) und iterativ verbessern (Peer-Review-Schleifen),
  • die Ergebnisse auf Englisch im Stil eines Konferenzbeitrags präsentieren (Talk und/oder Poster) und im Q&A fachlich verteidigen.
WOZU

um später in F&E-, Innovations- und Technologieprojekten evidenzbasierte Entscheidungen treffen und Ergebnisse professionell nach wissenschaftlichen Standards vertreten zu können.

Inhalte
  • Research Question & Scoping, Literaturarbeit, Methodenwahl & Validität
  • Experiment/Prototype/Simulation/Benchmarking (projektabhängig)
  • Wissenschaftliches Schreiben (Englisch), Peer Review, Konferenzpräsentation (Englisch)
  • Reproduzierbarkeit, Data/Code Management, wissenschaftliche Redlichkeit
Prüfungsvorleistung

Keine

Prüfungsleistung

Studien-/Projektarbeit in Form aktiver Projektteilnahme, wissenschaftlicher Hausarbeit bzw. schriftlichem Bericht und Fachgespräch; Umfang, Bearbeitungszeit und Abgabemodalitäten werden zu Beginn des Projekts bekanntgegeben.

Literatur
  • Literatur, technische Dokumentation, Standards und Spezifikationen werden abhängig von den konkreten Inhalten durch die Lehrperson bekanntgegeben.