MMB114: KI-gestützte digitale Produktentwicklung
Kernmodule Maschinenbau
MMB114: KI-gestützte digitale Produktentwicklung
Modulverantwortung
Prof. Dr. Norman Lupa
Lehrperson(en)
- Prof. Dr. Norman Lupa
- Prof. Dr. Jaan Unger
Verwendbarkeit
- Master Maschinenbau
- Master Mechatronik und Robotik
Fächergruppe
Ingenieurwissenschaften
Modultyp
Wahlpflicht
Sprache
Deutsch
Angebot
Sommersemester
Dauer
1 Semester
Credits
5 ECTS
Benotung
Deutsche Notenskala 1-5
SWS
2 V | 1 Ü | 1 P | - S
Workload
Präsenzstudium: 45 Std. Selbststudium: 90 Std.
Engl. Titel
AI-Assisted Digital Product Development
Empfohlene Voraussetzungen
Kenntnisse der Finite-Elemente-Methode, Kenntnisse in parametrischem 3D-CAD
Lernergebnisse / Kompetenzen
WAS
Die Studierenden können KI-basierte Methoden im Simulations- und Auslegungsprozess anwenden und bewerten, um digitale Produkte datengetrieben zu analysieren, zu optimieren und geometrisch zu rekonstruieren.
WOMIT
Die Studierenden erreichen dieses Lernergebnis, indem sie
- geeignete KI-Ansätze für Simulations- und Optimierungsaufgaben der Produktentwicklung auswählen,
- Workflows zur Kopplung von CAD, Simulation und KI strukturieren und umsetzen,
- Simulations- und Geometriedaten aufbereiten und für KI-Modelle nutzbar machen,
- netzbasierte Geometriemodelle analysieren und in parametrisierte CAD-Modelle überführen (Reverse Engineering),
- Ergebnisse kritisch interpretieren und hinsichtlich Validität, Effizienz und Grenzen reflektieren.
WOZU
um im späteren Berufs- oder Forschungsumfeld KI-gestützte Entwicklungsprozesse fundiert einsetzen, deren Potenziale realistisch einschätzen und robuste digitale Produkte entwickeln zu können.
Inhalte
- Grundlagen der KI-basierten Produktentwicklung
- Einordnung von KI in klassische CAD/CAE-basierte Entwicklungsprozesse
- Datenarten in der Produktentwicklung (Geometrie-, Simulations-, Messdaten)
- KI-gestützte Metamodelle für Simulation und Auslegung
- Kopplung von Simulation, Optimierung und KI (Workflow-Design)
- KI-basierte Design- und Parameteroptimierung
- Unsicherheiten, Validierung und Interpretierbarkeit von KI-Modellen
- Potenziale und Risiken von KI im Engineering-Kontext
- Netzbasierte Geometrierepräsentationen (Punktwolken, Polygonnetze)
- Reverse Engineering: Von der Punktwolke zum CAD-Modell
- Automatisierung und Teilautomatisierung von Reverse-Engineering-Prozessen
Prüfungsvorleistung
Keine
Prüfungsleistung
Klausur, 90 Minuten
Literatur
- Jorma Lemberg; Arndt Liebig: Polygonmodelling im Entwicklungsprozess. Springer Vieweg, 2017.
- Peter Bonitz: Freiformflächen in der rechnerunterstützten Karosseriekonstruktion und im Industriedesign. Springer, 2009.
- Christine Schöne: Reverse Engineering für Freiformflächen in Prozessketten der Produktionstechnik. Verlag Dr. Hut, 2009.
- Seidel; Overberg; Cremanns: KI in der Produktentwicklung. CADFEM, 2025.