Module Master Mechatronik und Robotik
PO2026
Dieser Studiengang umfasst 13 Module. Sie sind nach Bereichen gegliedert; die Reihenfolge folgt dem Studienverlauf.
Kernmodule Mechatronik und Robotik
Die Kernmodule Mechatronik und Robotik bilden den profilgebenden Robotik-Bereich ab und ergänzen die interdisziplinäre Masterplattform.
Zusammenfassung der Lernziele / Kompetenzen
WAS
Die Studierenden können komplexe mechatronische und robotische Systeme interdisziplinär analysieren, modellieren, entwickeln, implementieren und bewerten. Sie beherrschen zentrale Methoden der industriellen und mobilen Robotik, der Robotiksoftware, eingebetteter Systeme, der Regelungstechnik, elektrischer Antriebe, Maschinendynamik, KI-gestützter Produktentwicklung, Produktion und Advanced Manufacturing.
WOMIT
Die Studierenden erreichen diese Lernergebnisse, indem sie Robotiksysteme für industrielle, mobile und kollaborative Anwendungen planen, konfigurieren und programmieren, Robotiksoftware-Architekturen mit ROS/ROS2, Simulation und KI-Methoden einsetzen, eingebettete Hardware-/Software-Systeme entwerfen, regelungstechnische Verfahren anwenden, elektrische Antriebe modellieren, mechanische Dynamik analysieren sowie digitale Entwicklungs- und Fertigungsprozesse bewerten. Dabei verknüpfen sie Methoden aus Elektrotechnik, Maschinenbau und Informatik zu tragfähigen mechatronischen Gesamtlösungen.
WOZU
Damit sind die Studierenden befähigt, robotische und mechatronische Systeme in Forschung, Entwicklung und industrieller Anwendung eigenständig zu gestalten, zu integrieren, zu testen und fachlich zu begründen. Sie können technische Lösungen gegenüber dem Stand der Technik einordnen, simulierte und gemessene Daten interpretieren, Sicherheits-, Nachhaltigkeits- und Integrationsaspekte berücksichtigen und ihre Ergebnisse in interdisziplinären Teams nachvollziehbar vertreten.
Kernmodule Elektrotechnik
Die Kernmodule Elektrotechnik vertiefen die Lernpfade Elektronik, Intelligente Signalverarbeitung, Eingebettete Systeme und Modellbasierter Entwurf auf Master-Niveau.
Zusammenfassung der Lernziele / Kompetenzen
WAS
Die Studierenden können anspruchsvolle elektrotechnische Problemstellungen identifizieren, modellieren, analysieren und in technisch tragfähige Systemlösungen überführen. Sie beherrschen zentrale Methoden der Wellenausbreitung, gemischt analog/digitalen Schaltungstechnik, statistischen Signalverarbeitung, des Machine und Deep Learning, der eingebetteten Software- und Systementwicklung sowie moderner Regelungstechnik und elektrischer Antriebe.
WOMIT
Die Studierenden erreichen diese Lernergebnisse, indem sie elektromagnetische Felder und Ausbreitungskanäle modellieren, analoge und digitale Schaltungsanteile entwerfen und bewerten, verrauschte Signale und Messdaten statistisch auswerten, lernende Modelle implementieren und validieren, eingebettete Software- und Hardware-/Software-Architekturen konzipieren sowie Mehrgrößensysteme, modellprädiktive Regler und geregelte elektrische Antriebe auslegen. Dabei wenden sie ingenieurwissenschaftliche Methoden und Werkzeuge auf Transferniveau an und entwickeln diese für komplexe Aufgabenstellungen weiter.
WOZU
Damit sind die Studierenden befähigt, komplexe elektrotechnische Systeme in Forschung, Entwicklung und Anwendung eigenständig zu analysieren, zu entwerfen, zu implementieren, zu testen und fachlich zu begründen. Sie können simulierte und gemessene Daten interpretieren, technische Entscheidungen gegenüber dem Stand der Technik einordnen und Lösungen für Kommunikations-, Embedded-, Signalverarbeitungs-, Regelungs- und Antriebssysteme nachvollziehbar vertreten.
Kernmodule Maschinenbau
Die Kernmodule Maschinenbau vertiefen Modellierung und Simulation, Engineering Design, Produktion sowie Produkt- und Prozessgestaltung auf Master-Niveau.
Zusammenfassung der Lernziele / Kompetenzen
WAS
Die Studierenden können komplexe maschinenbauliche Problemstellungen identifizieren, mathematisch und technisch modellieren, analysieren und in robuste Produkt-, Prozess- und Systemlösungen überführen. Sie beherrschen zentrale Methoden der höheren Mathematik, des maschinellen Lernens, der Maschinendynamik, der KI-gestützten digitalen Produktentwicklung, des Industrial Engineerings, des Advanced Manufacturing, der Fluidtechnik sowie der produktionsgerechten Produktentwicklung.
WOMIT
Die Studierenden erreichen diese Lernergebnisse, indem sie technische Systeme mathematisch beschreiben, Simulationen und Messdaten auswerten, datengetriebene und KI-basierte Methoden für Entwicklungsprozesse einsetzen, dynamische Maschinenstrukturen analysieren, Produktions- und Arbeitssysteme gestalten, fortgeschrittene Fertigungsprozesse bewerten, fluidtechnische Komponenten auslegen und Produkte unter fertigungstechnischen Randbedingungen entwickeln. Dabei wenden sie ingenieurwissenschaftliche Methoden und Werkzeuge auf Transferniveau an und entwickeln sie für komplexe Maschinenbauaufgaben weiter.
WOZU
Damit sind die Studierenden befähigt, anspruchsvolle Aufgaben in Entwicklung, Konstruktion, Produktion, Simulation und technischer Optimierung eigenständig zu bearbeiten. Sie können technische Entscheidungen gegenüber dem Stand der Technik einordnen, simulierte und gemessene Daten interpretieren, soziale, ökologische und rechtliche Randbedingungen berücksichtigen und Lösungen für komplexe Produkte, Prozesse und Systeme fachlich begründen und adressatengerecht vertreten.
Projekte und Abschluss
Die Projekt- und Abschlussphase überträgt die im Studium erworbenen fachlichen, methodischen und wissenschaftlichen Kompetenzen auf offene ingenieurwissenschaftliche Fragestellungen. In zwei Masterprojekten entwickeln die Studierenden Forschungs- oder Entwicklungsfragen, planen das methodische Vorgehen, dokumentieren Daten, Code und Ergebnisse reproduzierbar und vertreten ihre Ergebnisse schriftlich sowie mündlich. Die Masterarbeit mit Kolloquium schließt das Studium ab und weist die selbstständige Bearbeitung einer anspruchsvollen ingenieurwissenschaftlichen Aufgabenstellung nach.