MIN501: Masterarbeit mit Kolloquium

Abschluss

MIN501: Masterarbeit mit Kolloquium

Kurzporträt MIN501: Masterarbeit mit Kolloquium
Worum geht es? In der Masterarbeit bearbeiten die Studierenden selbstständig eine anspruchsvolle Fragestellung der Informatik. Sie ordnen den Stand von Wissenschaft und Technik ein, wählen ein geeignetes Vorgehen, entwickeln oder untersuchen eine Lösung und verteidigen ihre Ergebnisse im Kolloquium.
Wofür braucht man es? Die Masterarbeit zeigt, dass komplexe informatische Aufgaben eigenständig, methodisch fundiert und verantwortungsvoll bearbeitet werden können. Sie ist ein wichtiger Nachweis für anspruchsvolle Entwicklungs-, Analyse-, Architektur-, Forschungs- oder Leitungstätigkeiten.
Wieso ist es interessant? Interessant ist die Masterarbeit, weil sie fachliche Vertiefung und persönliche Schwerpunktsetzung verbindet. Studierende können ein Thema über längere Zeit eigenständig verfolgen und ihren Beitrag sichtbar in einen größeren fachlichen Kontext stellen.
Modulverantwortung

Studiendekan:in des Fachbereichs

Lehrperson(en)

Alle Professor:innen des Studiengangs

Verwendbarkeit

Master Informatik

Fächergruppe

Informatik

Modultyp
Pflicht
Sprache

Deutsch

Angebot

jedes Semester

Dauer

1 Semester

Credits

30 ECTS

Benotung

Deutsche Notenskala 1-5

SWS

Keine angegeben.

Workload
  • Gesamtworkload: 900 Stunden
Engl. Titel

Master’s Thesis with Colloquium

Empfohlene Voraussetzungen

Die formalen Voraussetzungen für die Zulassung zur Masterarbeit mit Kolloquium ergeben sich aus der Prüfungsordnung. Empfohlen wird, das Modul nach Abschluss der übrigen Module aufzunehmen, sodass die im Studium erworbenen fachlichen, methodischen und überfachlichen Kompetenzen in einer eigenständigen wissenschaftlichen Arbeit zusammengeführt werden können.

Lernergebnisse / Kompetenzen
WAS

Mit erfolgreichem Abschluss des Moduls sind die Studierenden in der Lage, eine anspruchsvolle wissenschaftliche oder wissenschaftlich fundierte anwendungsorientierte Fragestellung der Informatik eigenständig und methodisch nachvollziehbar zu bearbeiten und dabei einen kritisch reflektierten, eigenständigen Erkenntnis-, Entwicklungs- oder Transferbeitrag zu leisten.

WOMIT

Die Studierenden erreichen dieses Lernergebnis, indem sie

  • eine komplexe informatische Problemstellung analysieren, fachlich eingrenzen und daraus eine präzise Forschungs-, Entwicklungs- oder Evaluationsfrage ableiten,
  • den relevanten Forschungs- und Entwicklungsstand beziehungsweise den Stand von Wissenschaft und Technik systematisch recherchieren, strukturieren und kritisch bewerten,
  • Anforderungen, Rahmenbedingungen, Annahmen und Bewertungskriterien bestimmen und daraus ein geeignetes Untersuchungs-, Entwicklungs- oder Evaluationsdesign ableiten,
  • wissenschaftliche und informatische Methoden, Modelle, Verfahren und Werkzeuge begründet auswählen, kombinieren, anpassen und gegebenenfalls weiterentwickeln,
  • einen anspruchsvollen Lösungsansatz konzipieren, umsetzen, untersuchen oder evaluieren,
  • Daten und Ergebnisse systematisch auswerten, im Verhältnis zur Fragestellung und zum bestehenden Wissensstand interpretieren sowie den eigenständigen Beitrag der Arbeit herausarbeiten,
  • methodische Entscheidungen, Validität, Unsicherheiten, Übertragbarkeit und Grenzen sowie relevante gesellschaftliche, ethische, rechtliche, ökologische, wirtschaftliche und sicherheitsbezogene Aspekte kritisch reflektieren,
  • Vorgehensweise, Ergebnisse und Schlussfolgerungen wissenschaftlich dokumentieren sowie im Kolloquium fachlich einordnen, präsentieren und begründet verteidigen.
WOZU

Die Studierenden nutzen diese Kompetenz, um neuartige und komplexe informatische Forschungs- und Entwicklungsaufgaben in wissenschaftsnahen und anspruchsvollen beruflichen Tätigkeitsfeldern selbstständig, methodisch fundiert und verantwortungsvoll zu lösen.

Inhalte
  • Präzisierung und fachlich-wissenschaftliche Einordnung einer komplexen informatischen Problemstellung sowie Formulierung einer Forschungs-, Entwicklungs- oder Evaluationsfrage
  • Systematische Recherche, Strukturierung und kritische Bewertung des Forschungs- und Entwicklungsstands beziehungsweise des Stands von Wissenschaft und Technik
  • Analyse von Anforderungen, Rahmenbedingungen, Annahmen und Bewertungskriterien
  • Konzeption eines geeigneten Untersuchungs-, Entwicklungs- oder Evaluationsdesigns
  • Begründete Auswahl, Anpassung und gegebenenfalls Weiterentwicklung wissenschaftlicher und informatischer Methoden
  • Konzeption, Umsetzung, Untersuchung oder Evaluation eines anspruchsvollen Lösungsansatzes
  • Systematische Auswertung und Interpretation der Ergebnisse, Herausarbeitung des eigenständigen Beitrags sowie kritische Reflexion von Validität, Übertragbarkeit und Grenzen
  • Wissenschaftliche Ausarbeitung sowie Präsentation, fachliche Einordnung und Verteidigung der Arbeit im Kolloquium
Prüfungsvorleistung

Keine angegeben.

Prüfungsleistung

Masterarbeit mit Kolloquium als zusammenhängende und gemeinsam bewertete Prüfungsleistung, davon 27 ECTS für die Masterarbeit und 3 ECTS für das Kolloquium. Die Masterarbeit ist eine wissenschaftliche schriftliche Ausarbeitung zu einer eigenständig bearbeiteten anspruchsvollen Fragestellung der Informatik. Sie umfasst die systematische und kritische Auseinandersetzung mit dem relevanten Forschungs- und Entwicklungsstand beziehungsweise dem Stand von Wissenschaft und Technik, ein methodisch fundiertes Vorgehen, einen eigenständigen Erkenntnis-, Entwicklungs- oder Transferbeitrag und die kritische Reflexion der Ergebnisse. Das Kolloquium umfasst die mündliche Präsentation, fachliche Einordnung und wissenschaftliche Verteidigung der Fragestellung, des Vorgehens, der Ergebnisse und des eigenständigen Beitrags der Masterarbeit.

Literatur
  • Aktuelle fachlich einschlägige wissenschaftliche Veröffentlichungen und Monografien
  • Aufgabenbezogene Forschungsberichte, Standards, Spezifikationen und technische Dokumentationen
  • Literatur zu den für die jeweilige Fragestellung relevanten Forschungs-, Entwicklungs- und Evaluationsmethoden
  • Die konkrete Literatur richtet sich nach der Aufgabenstellung und wird in Abstimmung mit der betreuenden Lehrperson festgelegt; Auswahl, wissenschaftliche Qualität und Relevanz der verwendeten Quellen sind von den Studierenden eigenständig zu beurteilen.