BIN002: Hello World 2 - Ideen entwickeln, Lösungen gestalten
Einführung in die Informatik
BIN002: Hello World 2 - Ideen entwickeln, Lösungen gestalten
Prof. Dr. Matteo Zella
Prof. Dr. Matteo Zella
Bachelor Informatik
Informatik
Deutsch
jedes Semester
1 Semester
5 ECTS
unbenotet
- V | - Ü | 4 P | - S
Hello World 2 - Developing Ideas, Designing Solutions
- BIN001: Hello World 1 - Ankommen, Ausprobieren, Umsetzen: Teamarbeit, technisches Ausprobieren, einfache Prototypen, Dokumentation, Präsentation.
WAS
Mit erfolgreichem Abschluss des Moduls sind die Studierenden in der Lage, aus einer technischen Idee ein nutzerorientiertes Produktkonzept mit funktionsfähigem Minimum Viable Prototype zu entwickeln.
WOMIT
Die Studierenden erreichen dieses Lernergebnis, indem sie
- eine einfache Problemstellung aus Nutzer- oder Anwendungsperspektive beschreiben und daraus eine Produktidee ableiten,
- Zielgruppen, Nutzungssituationen und Nutzenversprechen eines einfachen informatischen Produkts analysieren,
- Anforderungen und User Stories formulieren, priorisieren und in ein umsetzbares technisches Grobkonzept überführen,
- einen funktionsfähigen Prototypen mit Software-, Hardware- oder Interaktionsanteilen planen, umsetzen und iterativ verbessern,
- agile Grundelemente wie Backlog, Meilensteine, Reviews, Feedbackschleifen und Retrospektiven in einem studentischen Teamprojekt anwenden,
- Peer-Feedback und fiktives Nutzerfeedback aufnehmen, bewerten und für die Weiterentwicklung des Prototyps nutzen,
- einfache wirtschaftliche und kommunikative Aspekte wie Ressourcenbedarf, Kosten-Nutzen-Überlegung, Produktbotschaft und Präsentationsform berücksichtigen,
- ihre Produktidee in einem frühen Pitch, in Meilensteingesprächen sowie in einer abschließenden Produktmesse darstellen und den Projektverlauf, die Teamarbeit und die getroffenen Entscheidungen reflektieren.
WOZU
Die Studierenden nutzen diese Kompetenzen, um spätere Software-, System- und Transferprojekte stärker an Nutzerbedarf, Umsetzbarkeit und nachvollziehbarer Kommunikation auszurichten. In späteren Studienprojekten, Praxisprojekten und Abschlussarbeiten unterstützt dies die Verbindung technischer Entwicklung mit Nutzerperspektive, Teamarbeit und Produktkommunikation.
- Von der technischen Idee zur Problemstellung
- Zielgruppen, Nutzungssituationen und Nutzenversprechen
- Anforderungen, Priorisierung und User Stories
- Minimum Viable Product und Minimum Viable Prototype
- Einfache Produkt- und Systemarchitektur
- Prototyping mit Software, Hardware oder interaktiven Systemen
- Agile Grundelemente in studentischen Projekten
- Feedbackmethoden, Peer-Feedback und simuliertes Nutzerfeedback
- Grundlagen nutzerorientierter Gestaltung und User Experience
- Einfache Tests und Demonstrationen von Prototypen
- Niedrigschwellige Kosten-, Ressourcen- und Nutzenbetrachtung
- Produktkommunikation, Storytelling, Pitch und Produktmesse
Keine angegeben.
Testat. Das Prüfungskonzept besteht aus einer unbenoteten Projektarbeit mit Prototyp, Pitch, Dokumentation und Reflexion. Es umfasst insbesondere einen frühen Produktpitch, Meilensteingespräche, Kurzpräsentationen, einen funktionsfähigen Prototypen, ein Produktposter, eine Landingpage oder ein Demo-Video, Peer-Feedback sowie einen Reflexionsbericht.
- Eric Ries: The Lean Startup. Crown Business, 2011.
- Jake Knapp; John Zeratsky; Braden Kowitz: Sprint. Simon & Schuster, 2016.
- Jeff Patton; Peter Economy: User Story Mapping. O’Reilly Media, 2014.