BIN601: Praxisphase

Projekt, Praxisphase und Bachelorarbeit

BIN601: Praxisphase

Kurzporträt BIN601: Praxisphase
Worum geht es? Die Praxisphase führt Studierende in eine professionelle Arbeitsumgebung der Informatik. Sie bearbeiten dort eine realistische Aufgabe, lernen betriebliche oder vergleichbare Strukturen kennen und reflektieren ihre Erfahrungen im begleitenden Seminar. Die Tätigkeit kann in Unternehmen, öffentlichen Einrichtungen, Forschungseinrichtungen, Hochschulen oder vergleichbaren Praxisstellen stattfinden.
Wofür braucht man es? Die Praxisphase bereitet den Übergang vom Studium in informatische Berufsfelder vor. Studierende wenden fachliche und methodische Kompetenzen unter realen organisatorischen Bedingungen an, dokumentieren ihre Arbeit und lernen, berufspraktische Erfahrungen fachlich einzuordnen. Dies unterstützt auch die Themenfindung und Vorbereitung der Bachelorarbeit.
Wieso ist es interessant? Studierende erleben Informatik außerhalb des Lehrveranstaltungsrahmens und sehen, wie fachliche Entscheidungen, Kommunikation, Verantwortung und Zusammenarbeit im Berufsalltag zusammenwirken. Die Praxisphase bietet Gelegenheit, eigene Interessen zu prüfen, Arbeitsfelder kennenzulernen und das bisherige Studium mit konkreter Berufserfahrung zu verbinden.
Modulverantwortung

Studiendekan:in des Fachbereichs

Lehrperson(en)

Alle Lehrenden des Studiengangs

Verwendbarkeit

Bachelor Informatik

Fächergruppe

Informatik

Modultyp
Pflicht
Sprache

Deutsch

Angebot

jedes Semester

Dauer

1 Semester

Credits

15 ECTS

Benotung

unbenotet

SWS

- V | - Ü | - P | 1 S

Workload
  • Praktische Tätigkeit in der Praxisstelle: 440 Stunden
  • Seminar zur Praxisphase: 10 Stunden
  • Gesamtworkload: 450 Stunden
Engl. Titel

Practical Phase

Empfohlene Voraussetzungen
  • Prüfungsordnung: formale Zulassungsvoraussetzungen zur Praxisphase.
  • Vorhergehende Module im Studienplan: informatische Methoden, Projektarbeit, Dokumentation, professionelle Anwendungskontexte.
Lernergebnisse / Kompetenzen
WAS

Mit erfolgreichem Abschluss des Moduls sind die Studierenden in der Lage, eine realistische berufspraktische Aufgabenstellung der Informatik in einem betrieblichen oder vergleichbaren professionellen Kontext fachlich begründet, kooperativ und reflektiert zu bearbeiten.

WOMIT

Die Studierenden erreichen dieses Lernergebnis, indem sie

  • sich in fachliche, technische, organisatorische und soziale Rahmenbedingungen einer Praxisstelle einarbeiten,
  • eine ihrem Ausbildungsstand entsprechende informatische Aufgabenstellung analysieren, strukturieren und unter Berücksichtigung gegebener Anforderungen bearbeiten,
  • geeignete informatische Methoden, Modelle, Werkzeuge und Vorgehensweisen aufgabenangemessen auswählen und anwenden,
  • selbstständig oder im Team in professionellen Arbeits- und Projektstrukturen mitarbeiten,
  • Arbeitsergebnisse, Entscheidungen und Vorgehensweisen nachvollziehbar dokumentieren,
  • Erfahrungen, Arbeitsinhalte und Ergebnisse im begleitenden Seminar darstellen und fachlich reflektieren.
WOZU

Die Studierenden nutzen diese Kompetenzen, um den Übergang von der hochschulischen Ausbildung in informatische Berufsfelder vorzubereiten und eine tragfähige Grundlage für die anschließende Bachelorarbeit sowie den Berufseinstieg zu entwickeln. Die Praxisphase umfasst in der Regel elf Wochen; für Studierende des Teilzeitstudiengangs kann sie auf Antrag bis zu 18 Wochen umfassen.

Inhalte
  • Einarbeitung in Aufgaben, Arbeitsweisen und organisatorische Strukturen einer Praxisstelle
  • Bearbeitung einer informatischen Aufgabenstellung in einem Unternehmen, einer öffentlichen Einrichtung, einer Forschungseinrichtung, einer Hochschule oder einer vergleichbaren professionellen Praxisumgebung
  • Anwendung geeigneter informatischer Methoden, Modelle, Werkzeuge und Vorgehensweisen
  • Mitarbeit in Arbeits-, Entwicklungs-, Betriebs-, Analyse- oder Projektkontexten der Informatik
  • Einbindung in fachliche, organisatorische und gegebenenfalls abteilungsübergreifende Arbeitszusammenhänge
  • Aufarbeitung berufspraktischer Erfahrungen im begleitenden Seminar
  • Dokumentation von Aufgabenstellung, Problemumfeld, Vorgehen, Lösungswegen und erzielten Ergebnissen
  • Reflexion der Erfahrungen und Eindrücke aus der praktischen Tätigkeit
  • Erstellung eines Praxisphasenberichts
Prüfungsvorleistung

Teilnahme am Seminar zur Praxisphase, insbesondere an fünf Praxisphasenvortragsblöcken. Als Nachweis der ordnungsgemäßen Durchführung der Praxisphase ist eine qualifizierte Bescheinigung bzw. ein qualifiziertes Arbeitszeugnis der Praxisstelle vorzulegen.

Prüfungsleistung

Testat. Das Prüfungskonzept besteht aus einem Praxisphasenbericht als Nachweis der ordnungsgemäßen Durchführung der Praxisphase. Der Bericht beschreibt insbesondere die Aufgabenstellung, das Problemumfeld, die gewählten Lösungswege, gegebenenfalls erzielte Ergebnisse sowie Erfahrungen und Eindrücke aus der praktischen Tätigkeit. Der Umfang richtet sich nach der Praxisphasenordnung. Die Bewertung erfolgt unbenotet mit bestanden bzw. nicht bestanden.

Literatur
  • themenabhängig