BMB302: Fertigungsverfahren (mit Praktikum)

Lernpfad Produktion

BMB302: Fertigungsverfahren (mit Praktikum)

Kurzporträt BMB302: Fertigungsverfahren (mit Praktikum)
Worum geht es? Dieses Modul gibt einen Überblick über Verfahren zur Herstellung technischer Produkte. Studierende lernen unter anderem Urformen, Umformen, Trennen, Fügen, Beschichten, Stoffeigenschaftsändern und generative Verfahren kennen. Im Praktikum bestimmen Studierende wichtige Prozess- und Qualitätsgrößen mit Messungen und Versuchen.
Wofür braucht man es? Die Kompetenzen helfen, geeignete Fertigungsprozesse auszuwählen und Prozessketten vom Rohteil bis zum fertigen Produkt zu gestalten. Die Kompetenzen sind wichtig, um Herstellbarkeit, Qualität und Kosten in der Produktentstehung gemeinsam zu bewerten.
Wieso ist es interessant? Wer wissen möchte, wie aus Material ein reales Produkt entsteht, bekommt hier den Einstieg. Das Modul zeigt, warum Konstruktion, Fertigung, Qualitätssicherung und Einkauf eng zusammenarbeiten müssen.
Modulverantwortung

Prof. Dr. Franz-Josef Adams

Lehrperson(en)

Prof. Dr. Franz-Josef Adams

Verwendbarkeit

Bachelor Maschinenbau

Fächergruppe

Ingenieurwissenschaften

Modultyp
Pflicht
Sprache

Deutsch

Angebot

Sommersemester

Dauer

1 Semester

Credits

5 ECTS

Benotung

Deutsche Notenskala 1-5

SWS

2 V | 1 Ü | 1 P | - S

Workload
Präsenzstudium: 45 Std. Selbststudium: 90 Std.
Engl. Titel

Manufacturing processes

Empfohlene Voraussetzungen
  • BMB301: Werkstoffkunde: Werkstoffklassen, Gefüge, mechanische Kennwerte und Einfluss von Fertigungsverfahren auf Werkstoffeigenschaften.
Lernergebnisse / Kompetenzen
WAS

Die Studierenden verfügen über Grundkenntnisse der verschiedenen Verfahren zum Herstellen technischer Produkte. Sie können aus der Vielfalt möglicher Fertigungsverfahren ein geeignetes Verfahren auswählen. Sie verstehen, was eine Prozesskette ist und sind in der Lage, Fertigungsschritte ausgehend vom Rohteil bis zum fertigen Produkt zu gestalten.

WOMIT

Die Studierenden lernen die physikalisch-technischen (Kräfte, Leistung) sowie qualitätsbestimmende Größen (IT-Toleranzen, Oberflächenkennwerte, Prozessfähigkeitsindizes) im Kontext der Fertigung kennen. In praktischen Versuchen erlangen sie die Fähigkeit, mittels Messungen einige dieser Größen zu bestimmen.

WOZU

Die Studierenden sind damit in der Lage, Fertigungsprozesse auszuwählen und/oder weiter zu entwickeln. Sie kennen den grundlegenden Zusammenhang zwischen Kosten und Qualität und sind in der Lage, im Dialog mit den am Produktenstehungsprozess beteiligten Disziplinen (z.B. Einkauf, Konstruktion, Qualitätswesen) ein optimales Produkt zu gestalten.

Inhalte
  • Fertigungsverfahren nach DIN (Urformen, Umformen, Trennen, Beschichten, Fügen, Stoffeigenschaft ändern, generative Verfahren)
  • Fertigungsmesstechnik
Prüfungsvorleistung

aktive Praktikumsteilnahme

Prüfungsleistung

Klausur, 90 Minuten

Literatur
  • Awiszus, B. u.a.: Grundlagen der Fertigungstechnik. 7. Auflage, Fachbuchverlag Leipzig im Carl Hanser Verlag, 2020.
  • Fritz, A.: Fertigungstechnik. 12. Auflage, Springer Vieweg, Berlin, 2018.
  • Tschätsch, H.: Praxis der Zerspantechnik. 7. Auflage, Vieweg, Wiesbaden, 2005.
  • Skolaut, W. u.a.: Maschinenbau. Ein Lehrbuch für das ganze Bachelor-Studium. 2. Auflage, Springer Vieweg, Berlin, 2018.
  • Witt, G. u.a.: Taschenbuch der Fertigungstechnik. Fachbuchverlag Leipzig im Carl Hanser Verlag, 2006.