BWP509: Digitale Fabrik (mit Praktikum)

Wahlpflichtmodule

BWP509: Digitale Fabrik (mit Praktikum)

Kurzporträt BWP509: Digitale Fabrik (mit Praktikum)
Worum geht es? In diesem Modul lernen Studierende, wie Fabriken digital geplant, analysiert und verändert werden können. Studierende beschäftigen sich mit Industrie 4.0, Fabrikkomponenten, Kennzahlen, Datenmanagement, Simulationswerkzeugen und digitalen Zwillingen. Im Praktikum erstellen Studierende ein digitales Modell und untersuchen typische Szenarien aus Planung, Erweiterung oder Umstrukturierung.
Wofür braucht man es? Digitale Fabrikplanung wird benötigt, um Produktionsanlagen besser zu verstehen, zu bewerten und weiterzuentwickeln. Die Inhalte helfen dabei, Materialflüsse, Roboterprozesse und Produktionsstrukturen virtuell zu prüfen, bevor reale Änderungen umgesetzt werden.
Wieso ist es interessant? Fabriken werden zunehmend zuerst digital gedacht, getestet und optimiert. Das Modul zeigt, wie digitale Modelle helfen, bessere Entscheidungen für reale Produktionsumgebungen zu treffen.
Modulverantwortung

Prof. Dr. Franz-Josef Adams

Lehrperson(en)
  • Prof. Dr. Franz-Josef Adams
  • Prof. Dr. Holger Dander
Verwendbarkeit
  • Bachelor Elektrotechnik
  • Bachelor Maschinenbau
  • Bachelor Mechatronik und Robotik
Fächergruppe

Ingenieurwissenschaften

Modultyp
Wahlpflicht
Sprache

Deutsch

Angebot

jährlich

Dauer

1 Semester

Credits

5 ECTS

Benotung

Deutsche Notenskala 1-5

SWS

2 V | 1 Ü | 1 P | - S

Workload
Präsenzstudium: 45 Std. Selbststudium: 90 Std.
Engl. Titel

Digital Factory

Empfohlene Voraussetzungen
  • BMB302: Fertigungsverfahren: Fertigungsprozesse, Prozessketten, Herstellbarkeit und technische Bewertung von Produktionsabläufen.
  • BMB303: Produktionsmanagement: Produktions- und Qualitätskonzepte, Prozessanalyse, Prozesskennzahlen und Optimierung industrieller Produktionssysteme.
Lernergebnisse / Kompetenzen
WAS

Die Studierenden erkennen die Individualität von Komponenten der Fabrikplanung, können zwischen verschiedenen Handlungsoptionen (Planung, Erweiterung sowie Umstrukturierung) unterscheiden und sind in der Lage, typische Szenarien einer Fabrik zu verstehen.

WOMIT

Sie sind in der Lage, die Einflussgrößen einer Fabrik zu deuten, können deren Funktionsfähigkeit analysieren und diese mittels digitaler Werkzeuge (Simulation, digitaler Zwilling) abbilden.

WOZU

Die Studierenden können zukünftig Planungs- und Umstrukturierungsaktivitäten im produktionstechnischen Umfeld erstehen, umsetzen und den Betrieb von Produktionsanlagen sicherstellen.

Inhalte
  • Aspekte von Industrie 4.0
  • Komponenten einer (digitalen) Fabrik
  • Kennzahlen und Datenmanagement zur Fabrikplanung
  • Werkzeuge zur Fabrikplanung
  • Digitaler Zwilling
  • Simulation von Produktionsprozessen (Materialfluss, Roboter)
Prüfungsvorleistung

aktive Praktikumsteilnahme, Erstellen eines digitalen Modells

Prüfungsleistung

Mündliche Prüfung (benotet, 30 Minuten)

Literatur
  • Babel, W.: Internet of Things und Industrie 4.0. Springer Vieweg Verlag Wiesbaden, 2023
  • Bauernhansl, T.; ten Hompel, M.; Vogel-Heuser, B. (Hrsg.): Industrie 4.0 in Produktion, Automatisierung und Logistik. Springer Vieweg Verlag Wiesbaden, 2014.
  • Brauckmann, O.: Digitale Revolution in der industriellen Fertigung – Denkansätze. Springer Vieweg Verlag Wiesbaden, 2019
  • Kletti, J.; Rieger, J.: Die perfekte Produktion. 3. Auflage Springer Vieweg Verlag Wiesbaden, 2022
  • Reinhart, G.: Handbuch Industrie 4.0. Carl Hanser Verlag, München 2017