BMB303: Produktionsmanagement (mit Praktikum)

Lernpfad Produktion

BMB303: Produktionsmanagement (mit Praktikum)

Kurzporträt BMB303: Produktionsmanagement (mit Praktikum)
Worum geht es? In diesem Modul betrachten Studierende Produktion nicht nur technisch, sondern auch organisatorisch und qualitätsbezogen. Studierende analysieren reale Produktionsfälle, strukturieren Prozessdaten und wenden Methoden wie Fehlerschwerpunktanalyse, Regelkarten, FMEA, 8D, 5S oder Six Sigma an. Dabei entwickeln Studierende Handlungskonzepte zur Verbesserung von Produktions- und Qualitätsprozessen.
Wofür braucht man es? Diese Kompetenzen werden benötigt, um Produktionsabläufe effizient, wirksam und qualitätsgesichert zu gestalten. Die Kompetenzen helfen dabei, technische Machbarkeit, Qualität, Ressourcen und Projektziele in industriellen Aufgaben zusammenzuführen.
Wieso ist es interessant? Gute Produkte entstehen nicht nur durch gute Maschinen, sondern durch gut geplante Prozesse. Das Modul zeigt, wie Produktionsdaten, Qualitätsmethoden und Projektmanagement zu besseren Entscheidungen führen.
Modulverantwortung

Prof. Dr. Markus Lake

Lehrperson(en)

Prof. Dr. Markus Lake

Verwendbarkeit

Bachelor Maschinenbau

Fächergruppe

Ingenieurwissenschaften

Modultyp
Pflicht
Sprache

Deutsch

Angebot

Wintersemester

Dauer

1 Semester

Credits

5 ECTS

Benotung

Deutsche Notenskala 1-5

SWS

2 V | 1 Ü | 1 P | - S

Workload
Präsenzstudium: 45 Std. Selbststudium: 90 Std.
Engl. Titel

Production management

Empfohlene Voraussetzungen
  • BMB302: Fertigungsverfahren: Auswahl geeigneter Fertigungsverfahren, Gestaltung von Prozessketten sowie Bewertung von technologischer Machbarkeit, Effektivität und Effizienz.
Lernergebnisse / Kompetenzen
WAS

Die Studierenden verfügen über Grundkenntnisse der verschiedenen Verfahren zum Herstellen technischer Produkte. Sie können aus der Vielfalt möglicher Fertigungsverfahren ein geeignetes Verfahren auswählen. Sie verstehen, was eine Prozesskette ist und sind in der Lage, Fertigungsschritte ausgehend vom Rohteil bis zum fertigen Produkt zu gestalten. Die Studierenden können ein integriertes Produktions- und Qualitätskonzept für einen konkreten Produktionsprozess erarbeiten und begründet ausarbeiten,

WOMIT

Die Studierenden erreichen dieses Lernergebnis, indem sie

  • einen realitätsnahen Fall aus der industriellen Produktion analysieren und relevante Prozessdaten strukturieren, indem sie zentrale Instrumente des Qualitätsmanagements (z. B. Fehlerschwerpunktanalyse, Regelkarte, FMEA oder 8D-Logik) zielgerichtet einsetzen, indem sie die Ergebnisse aus Produktions- und Qualitätsbetrachtung zusammenführen und in Form eines kurz strukturierten Handlungskonzepts dokumentieren und präsentieren, indem sie ein praxis- oder forschungsorientiertes Projektziel auf Basis einer gegebenen Aufgabenstellung spezifizieren und abgrenzen, indem sie geeignete Methoden und Verfahren der Produktionstechnik auswählen, begründen und angewendet dokumentieren, indem sie ihr Vorgehen mit Methoden des Projektmanagements (Zeit-, Ressourcen-, Risiko- und Kommunikationsplanung) strukturieren und im Projektverlauf adaptiv anpassen,
  • die erzielten Ergebnisse hinsichtlich technischer Machbarkeit, Qualität und Zielerreichung analysieren und in einem abschließenden Bericht sowie einer Präsentation adressatengerecht aufbereiten,
WOZU

um später in industriellen Projekten für einen ausgewählten Produktionsprozess selbstständig mitentscheiden zu können, wie Produktionsabläufe und qualitätssichernde Maßnahmen gemeinsam auszugestalten sind.

Inhalte
  • Grundlagen des vorausgegangenen Modulinhalts zur Fertigungsverfahren.
  • Anwendung der Methoden, Techniken und Hilfsmittel zur Prozessanalyse und Prozessoptimierung (cp, cpk, 6-Sigma, 5S, 3Mu, WCM).
Prüfungsvorleistung

aktive Praktikumsteilnahme

Prüfungsleistung

Klausur, 90 Minuten

Literatur
  • Schuh, G.; Stich, V. (Hrsg.): Produktionsplanung und -steuerung. 4. Auflage, Springer Vieweg, 2012.
  • Wiendahl, H.-P.: Betriebsorganisation für Ingenieure. 8. Auflage, Hanser, 2014.
  • Erlach, K.: Wertstromdesign. 3. Auflage, Springer Vieweg, 2020.
  • Brunner, F. J.: Japanische Erfolgskonzepte: KAIZEN, KVP, Lean Production Management, Total Productive Maintenance, Shopfloor Management, Toyota Production System, GD3. 4. Auflage, Hanser, 2017.
  • Töpfer, A.: Six Sigma: Konzeption und Erfolgsbeispiele für praktizierte Null-Fehler-Qualität. Springer Gabler, 2009.