Module Bachelor Maschinenbau

PO2026

Dieser Studiengang umfasst 60 Module. Sie sind nach Bereichen gegliedert; die Reihenfolge folgt dem Studienverlauf.

Allgemeine Grundlagen

Der Modulbereich Allgemeine Grundlagen legt die gemeinsame fachliche und methodische Basis für die Bachelorstudiengänge Elektrotechnik, Maschinenbau sowie Mechatronik und Robotik. Die Studierenden erwerben grundlegende Kompetenzen im ingenieurwissenschaftlichen Arbeiten, in Mathematik, Informatik, Mechanik, Elektrotechnik, CAD und Werkstoffkunde und lernen, technische Problemstellungen strukturiert zu bearbeiten.

Zusammenfassung der Lernziele / Kompetenzen

  • WAS: Die Studierenden können nach Abschluss des Modulbereichs Allgemeine Grundlagen einfache ingenieurwissenschaftliche Problemstellungen strukturieren, grundlegende mathematische, informatische, mechanische, elektrotechnische, konstruktive und werkstoffbezogene Methoden anwenden sowie erste Projekt- und Dokumentationsaufgaben im Team bearbeiten. Sie entwickeln dabei insbesondere Kompetenzen im methodischen Arbeiten, im Modellieren einfacher technischer Zusammenhänge, im Anwenden grundlegender Berechnungs- und Softwarewerkzeuge sowie im Dokumentieren und Präsentieren technischer Ergebnisse.

  • WOMIT: Die Studierenden erreichen dieses Lernergebnis, indem sie im Modulbereich

    • einführende und vertiefende Projektaufgaben im Team bearbeiten, planen, dokumentieren und präsentieren,
    • technische Zeichnungen lesen, einfache CAD-Modelle erstellen und Werkstoff- sowie Fertigungszusammenhänge einordnen,
    • mechanische Systeme freischneiden, Gleichgewichtsbedingungen anwenden und einfache statische Aufgaben lösen,
    • Gleichstrom- und Wechselstromschaltungen modellieren, berechnen, simulieren und im Praktikum untersuchen,
    • mathematische Grundlagen der Analysis, Gleichungen, Funktionen und Abstraktionstechniken anwenden,
    • einfache Softwarelösungen in Python entwickeln, Daten verarbeiten, technische Abläufe modellieren und Programme testen.
  • WOZU: Damit sie in den anschließenden Lernpfaden technische Problemstellungen fachlich einordnen, grundlegende Berechnungen und Modelle nachvollziehen, digitale Werkzeuge nutzen und projektförmig arbeiten können. Der Modulbereich schafft eine gemeinsame Grundlage für alle drei Bachelorstudiengänge und unterstützt zugleich Studienorientierung, Teamarbeit, technische Kommunikation und den Übergang in vertiefende ingenieurwissenschaftliche Aufgaben.

Kurzporträt Allgemeine Grundlagen
Worum geht es? Der Modulbereich Allgemeine Grundlagen bildet den gemeinsamen Einstieg in die ingenieurwissenschaftliche Bachelorplattform. Die Studierenden erwerben grundlegende Kompetenzen in Mathematik, Informatik, Mechanik, Elektrotechnik, CAD, Werkstoffkunde und projektorientiertem Arbeiten. Dabei geht es darum, zentrale Denk- und Arbeitsweisen der Ingenieurwissenschaften kennenzulernen und auf überschaubare technische Aufgaben anzuwenden. Die Module schaffen eine gemeinsame fachliche Sprache und bereiten die anschließenden Lernpfade systematisch vor.
Wofür braucht man es? Die Grundlagen werden in nahezu allen späteren technischen Aufgaben benötigt, unabhängig vom gewählten Studiengang oder Schwerpunkt. Die Kompetenzen helfen, Berechnungen nachzuvollziehen, technische Zeichnungen und Modelle zu verstehen, elektrische und mechanische Grundzusammenhänge einzuordnen und digitale Werkzeuge sinnvoll einzusetzen. Zugleich üben die Studierenden früh, Ergebnisse im Team zu erarbeiten, zu dokumentieren und verständlich zu präsentieren.
Wieso ist es interessant? Der Einstieg ins Ingenieurstudium lebt davon, unterschiedliche Vorkenntnisse zusammenzuführen und technische Zusammenhänge greifbar zu machen. Dieser Modulbereich zeigt, wie Mathematik, Informatik, Mechanik, Elektrotechnik und Konstruktion zusammenwirken, wenn reale technische Probleme bearbeitet werden. Wer verstehen möchte, welche Werkzeuge Ingenieurinnen und Ingenieure täglich nutzen, findet hier das gemeinsame Fundament für das weitere Studium.

Lernpfad Modellierung und Simulation

Der Lernpfad Modellierung und Simulation befähigt die Studierenden, mechanische und dynamische Systeme mathematisch zu beschreiben, zu analysieren und mit geeigneten numerischen und regelungstechnischen Methoden zu untersuchen. Dabei entwickeln sie ein tragfähiges Verständnis dafür, wie physikalische Problemstellungen in Modelle, Algorithmen und bewertbare Simulationsergebnisse überführt werden.

Zusammenfassung der Lernziele / Kompetenzen

  • WAS: Die Studierenden können nach Abschluss des Lernpfads mechanische, dynamische und regelungstechnische Problemstellungen mathematisch modellieren, mit analytischen und numerischen Methoden untersuchen, Simulationsergebnisse interpretieren und technische Schlussfolgerungen ableiten. Sie entwickeln dabei insbesondere Kompetenzen im Strukturieren physikalischer Aufgaben, im Anwenden mathematischer und ingenieurwissenschaftlicher Werkzeuge sowie im Bewerten von Daten, Modellen und Simulationsergebnissen.

  • WOMIT: Die Studierenden erreichen dieses Lernergebnis, indem sie im Lernpfad

    • Methoden der linearen Algebra und gewöhnlicher Differenzialgleichungen auf technische Modelle anwenden,
    • dynamische Systeme mit kinematischen und kinetischen Größen beschreiben, Gleichungen aufstellen und Bewegungen berechnen,
    • regelungstechnische Systeme modellieren, analysieren, auslegen und hinsichtlich Stabilität und Regelgüte bewerten,
    • numerische Verfahren zur Lösung technischer Problemstellungen einsetzen und deren Genauigkeit und Grenzen beurteilen,
    • Rechen-, Mess- und Simulationsergebnisse interpretieren, dokumentieren und fachlich begründen,
    • im Capstone-Projekt eine komplexere Modellierungs- und Simulationsaufgabe bearbeiten, validieren, dokumentieren und präsentieren.
  • WOZU: Damit sie in späteren Entwicklungs-, Analyse- und Simulationsaufgaben technische Systeme fundiert modellieren, rechnerisch untersuchen und Simulationsergebnisse für belastbare Entscheidungen nutzen können. Der Lernpfad führt die in der Ziele-Module-Matrix angelegten Kompetenzen von der methodischen Anwendung zur integrierten Projektaufgabe: Die Studierenden strukturieren technische Problemstellungen, wenden geeignete Methoden an, bewerten Daten und Simulationen und führen Modellierung, Analyse, Dokumentation, Argumentation und Kommunikation im Capstone-Projekt auf Transferniveau zusammen.

Kurzporträt Lernpfad Modellierung und Simulation
Worum geht es? Der Lernpfad Modellierung und Simulation vermittelt, wie mechanische und dynamische Systeme mathematisch beschrieben, analysiert und rechnerisch untersucht werden. Die Studierenden vertiefen lineare Algebra, Dynamik, Regelungstechnik und numerische Verfahren und lernen, daraus belastbare Modelle und Simulationen aufzubauen. Dabei steht im Mittelpunkt, technische Phänomene nicht nur zu berechnen, sondern Modellannahmen, Genauigkeit und Aussagekraft kritisch zu beurteilen. Im Capstone-Projekt werden Modellierung, numerische Umsetzung, Auswertung und Präsentation zusammengeführt.
Wofür braucht man es? Modellierung und Simulation werden in Entwicklung, Analyse, Versuch, Optimierung und technischer Beratung eingesetzt, wenn reale Systeme zu komplex für reine Handrechnung oder unmittelbares Ausprobieren sind. Die Kompetenzen helfen, technische Fragestellungen in geeignete Modelle zu übersetzen, Simulationsergebnisse plausibel zu bewerten und daraus begründete Entscheidungen abzuleiten. Damit bereitet der Lernpfad auf Aufgaben vor, in denen virtuelle Untersuchungen reale Entwicklungsprozesse unterstützen und Risiken früh sichtbar machen.
Wieso ist es interessant? Simulationen ermöglichen einen Blick in technische Systeme, bevor sie gebaut oder verändert werden. Der Lernpfad zeigt, wie mathematische Werkzeuge, physikalisches Verständnis und algorithmisches Denken zusammenwirken, um Bewegungen, Regelkreise und komplexe Berechnungen beherrschbar zu machen. Wer verstehen möchte, wie aus einem realen technischen Problem ein aussagekräftiges Modell und daraus eine belastbare Simulation entsteht, findet hier die methodische Grundlage.

Lernpfad Engineering Design

Der Lernpfad Engineering Design befähigt die Studierenden, mechanische Produkte und Baugruppen aus Anforderungen heraus zu analysieren, konstruktiv zu gestalten, auszulegen und normgerecht zu dokumentieren. Dabei verbinden sie festigkeitsmechanische Grundlagen mit Methoden des Produktdesigns, der Verbindungstechnik und der Antriebstechnik.

Zusammenfassung der Lernziele / Kompetenzen

  • WAS: Die Studierenden können nach Abschluss des Lernpfads mechanische Produkte und Baugruppen aus Anforderungen heraus analysieren, dimensionieren, konstruktiv gestalten, auslegen und normgerecht dokumentieren. Sie entwickeln dabei insbesondere Kompetenzen im Strukturieren konstruktiver Problemstellungen, im Anwenden festigkeitsmechanischer und konstruktionsmethodischer Werkzeuge sowie im Entwurf, der Bewertung und der technischen Darstellung funktionsfähiger Produktlösungen.

  • WOMIT: Die Studierenden erreichen dieses Lernergebnis, indem sie im Lernpfad

    • Beanspruchungen, Spannungen, Verformungen und Tragfähigkeit von Bauteilen mit Methoden der Festigkeitslehre bewerten,
    • technische Anforderungen in Produktfunktionen, Bauteile, Baugruppen und CAD-Modelle überführen,
    • Verbindungselemente und Verbindungstechniken auswählen, auslegen und hinsichtlich Funktion, Fertigung und Montage beurteilen,
    • grundlegende Antriebselemente und Antriebsstränge analysieren, dimensionieren und in konstruktive Lösungen integrieren,
    • digitale Produktmodelle, technische Zeichnungen und konstruktive Nachweise nachvollziehbar erstellen und dokumentieren,
    • im Capstone-Projekt ein technisch-funktionales Produkt konzipieren, auslegen, modellieren, überprüfen, dokumentieren und präsentieren.
  • WOZU: Damit sie in späteren Entwicklungs- und Konstruktionsaufgaben mechanische Produkte belastbar auslegen, konstruktive Entscheidungen begründen und technische Lösungen normgerecht kommunizieren können. Der Lernpfad führt die in der Ziele-Module-Matrix angelegten Kompetenzen von der methodischen Anwendung zur integrierten Produktentwicklung: Die Studierenden strukturieren Anforderungen, wenden geeignete Analyse- und Entwurfswerkzeuge an und führen Konstruktion, Dokumentation, Verifikation, Test, Argumentation und Kommunikation im Capstone-Projekt auf Transferniveau zusammen.

Kurzporträt Lernpfad Engineering Design
Worum geht es? Der Lernpfad Engineering Design führt durch zentrale Schritte der mechanischen Produktentwicklung, von der Analyse belasteter Bauteile über Produktdesign und Verbindungstechnik bis zur Antriebstechnik. Die Studierenden lernen, technische Anforderungen in konstruktive Lösungen zu überführen, Bauteile und Baugruppen auszulegen und Entwurfsentscheidungen nachvollziehbar zu dokumentieren. Dabei werden Berechnung, Gestaltung, Normung, CAD-orientiertes Arbeiten und praktische Bewertung miteinander verbunden. Im Capstone-Modul entsteht daraus eine integrierte Entwicklungsaufgabe.
Wofür braucht man es? Die Kompetenzen werden in Konstruktion, Entwicklung, technischer Projektarbeit, Versuch und Produktbetreuung benötigt, wenn mechanische Produkte sicher, funktional und wirtschaftlich gestaltet werden sollen. Die Studierenden lernen, technische Randbedingungen zu strukturieren, geeignete Verbindungselemente und Antriebe auszuwählen und Nachweise fachlich zu begründen. Damit bereitet der Lernpfad auf Tätigkeiten vor, in denen Entwurf, Berechnung und Dokumentation eng zusammengehören.
Wieso ist es interessant? Engineering Design macht sichtbar, wie aus einer Idee ein technisch belastbares Produkt wird. Der Lernpfad verbindet kreatives Gestalten mit analytischer Begründung und zeigt, warum gute Konstruktion mehr ist als eine passende Geometrie. Wer verstehen möchte, wie Kräfte, Werkstoffe, Verbindungen, Bewegungen und Anforderungen zu einer funktionierenden Baugruppe zusammenfinden, erhält hier einen praxisnahen Zugang zur Produktentwicklung.

Lernpfad Produktion

Der Lernpfad Produktion befähigt die Studierenden, Werkstoffe, Fertigungsverfahren, Produktionsprozesse und robotische Anwendungen im Zusammenhang industrieller Wertschöpfung zu analysieren und anwendungsbezogen auszuwählen. Studierende entwickeln Kompetenzen darin, technische Produkte nicht nur konstruktiv, sondern auch hinsichtlich Herstellbarkeit, Prozessführung, Qualität und Automatisierung zu bewerten.

Zusammenfassung der Lernziele / Kompetenzen

  • WAS: Die Studierenden können nach Abschluss des Lernpfads Werkstoffe, Fertigungsverfahren, Produktionsprozesse und robotische Anwendungen im Zusammenhang industrieller Wertschöpfung analysieren, auswählen, bewerten und in produktionsnahe Lösungen überführen. Sie entwickeln dabei insbesondere Kompetenzen im Strukturieren produktionstechnischer Aufgaben, im Anwenden werkstoff-, fertigungs- und automatisierungstechnischer Methoden sowie im Bewerten von Prozess-, Qualitäts- und Systemdaten.

  • WOMIT: Die Studierenden erreichen dieses Lernergebnis, indem sie im Lernpfad

    • Werkstoffgefüge, Eigenschaften, Kennwerte und Schadensmechanismen analysieren und für die Werkstoffauswahl nutzen,
    • Fertigungsverfahren hinsichtlich Herstellbarkeit, Qualität, Wirtschaftlichkeit und werkstoffgerechter Gestaltung bewerten,
    • Produktionsprozesse, Ressourcen, Abläufe und organisatorische Entscheidungen planen, analysieren und verbessern,
    • robotische Systeme und Automatisierungslösungen für Produktionsaufgaben modellieren, programmieren und beurteilen,
    • technische, wirtschaftliche und nachhaltigkeitsbezogene Kriterien in Produktionsentscheidungen einbeziehen,
    • im Capstone-Projekt eine produktionsnahe Aufgabenstellung bearbeiten, technische Lösungen umsetzen, bewerten, dokumentieren und präsentieren.
  • WOZU: Damit sie in späteren Produktions-, Entwicklungs- und Automatisierungsaufgaben fundierte Entscheidungen zu Werkstoffen, Verfahren, Prozessen und technischen Systemen treffen und deren Auswirkungen auf Qualität, Effizienz und Nachhaltigkeit beurteilen können. Der Lernpfad führt die in der Ziele-Module-Matrix angelegten Kompetenzen von der Anwendungsebene zur integrierten Produktionsaufgabe: Die Studierenden strukturieren Problemstellungen, wenden geeignete Methoden an, bewerten Daten und führen Entwurf, Umsetzung, Dokumentation, Teamarbeit und Kommunikation im Capstone-Projekt auf Transferniveau zusammen.

Kurzporträt Lernpfad Produktion
Worum geht es? Der Lernpfad Produktion betrachtet, wie aus Werkstoffen, Fertigungsverfahren, Produktionssystemen und Automatisierung funktionierende industrielle Prozesse entstehen. Die Studierenden beschäftigen sich mit Werkstoffauswahl, Herstellverfahren, Produktionsmanagement und robotischen bzw. automatisierten Systemen. Dabei werden technische, organisatorische und qualitätsbezogene Perspektiven miteinander verbunden. Im Capstone-Projekt wird eine produktionsnahe Aufgabenstellung so bearbeitet, dass Planung, Umsetzung, Bewertung und Kommunikation zusammenkommen.
Wofür braucht man es? Die Kompetenzen sind relevant für Produktionsplanung, Fertigung, Qualitätssicherung, Prozessoptimierung, technische Arbeitsvorbereitung und Automatisierung. Die Studierenden lernen, Werkstoff- und Verfahrensentscheidungen begründet zu treffen, Produktionsabläufe zu analysieren und technische Systeme hinsichtlich Effizienz, Qualität und Nachhaltigkeit zu bewerten. Damit bereitet der Lernpfad auf Aufgaben vor, in denen technische Details und betriebliche Abläufe gemeinsam betrachtet werden müssen.
Wieso ist es interessant? Produktion ist der Bereich, in dem technische Konzepte in reale Produkte und Prozesse überführt werden. Der Lernpfad zeigt, warum Material, Verfahren, Organisation und Automatisierung zusammenpassen müssen, damit Qualität zuverlässig und wirtschaftlich entsteht. Wer verstehen möchte, wie industrielle Wertschöpfung technisch gestaltet und kontinuierlich verbessert wird, findet hier den Blick vom Werkstoff bis zum automatisierten Produktionssystem.

Lernpfad Produkt- und Prozessentwicklung

Der Lernpfad Produkt- und Prozessentwicklung befähigt die Studierenden, technische Produkte und Prozesse unter Berücksichtigung von Energie-, Stoff- und Signalwandlungen methodisch zu entwickeln und zu bewerten. Dabei verbinden sie thermodynamische und fluidmechanische Grundlagen mit nachhaltiger Produktentwicklung und der Entwicklung mechatronischer Systeme.

Zusammenfassung der Lernziele / Kompetenzen

  • WAS: Die Studierenden können nach Abschluss des Lernpfads technische Produkte und Prozesse unter Berücksichtigung von Energie-, Stoff- und Signalwandlungen strukturieren, modellieren, methodisch entwickeln und hinsichtlich technischer, ökologischer und ressourcenbezogener Kriterien bewerten. Sie entwickeln dabei insbesondere Kompetenzen im Anwenden thermodynamischer, fluidmechanischer, mechatronischer und produktentwicklungsmethodischer Werkzeuge sowie im Entwurf und in der Dokumentation nachhaltiger technischer Lösungen.

  • WOMIT: Die Studierenden erreichen dieses Lernergebnis, indem sie im Lernpfad

    • thermodynamische Systeme, Energiewandlungen und Wirkungsgrade mit Gleichungen, Diagrammen und Tabellen analysieren,
    • Produkt- und Prozessentwicklungen methodisch planen, Anforderungen strukturieren und Nachhaltigkeitsaspekte in technische Entscheidungen integrieren,
    • mechatronische Systeme aus mechanischen, elektrischen, sensorischen und softwarebezogenen Teilfunktionen konzipieren und bewerten,
    • fluidmechanische Vorgänge beschreiben, berechnen und hinsichtlich technischer Anwendungen beurteilen,
    • Entwicklungsentscheidungen nachvollziehbar begründen, dokumentieren und unter technischen sowie ökologischen Randbedingungen reflektieren,
    • im Capstone-Projekt eine integrierte Produkt- und Prozessentwicklungsaufgabe bearbeiten, umsetzen, bewerten, dokumentieren und präsentieren.
  • WOZU: Damit sie in späteren Entwicklungs-, Planungs- und Optimierungsaufgaben Produkte und Prozesse methodisch gestalten und technische Lösungen unter Energie-, Ressourcen- und Nachhaltigkeitsaspekten verantwortungsvoll bewerten können. Der Lernpfad führt die in der Ziele-Module-Matrix angelegten Kompetenzen von der methodischen Anwendung zur integrierten Entwicklungsaufgabe: Die Studierenden strukturieren Systeme, wenden geeignete Methoden an, berücksichtigen ökologische und rechtliche Aspekte und führen Entwurf, Dokumentation, Bewertung, Argumentation und Kommunikation im Capstone-Projekt auf Transferniveau zusammen.

Kurzporträt Lernpfad Produkt- und Prozessentwicklung
Worum geht es? Der Lernpfad Produkt- und Prozessentwicklung verbindet thermodynamische und fluidmechanische Grundlagen mit methodischer Produktentwicklung, mechatronischer Systemgestaltung und Nachhaltigkeitsaspekten. Die Studierenden lernen, technische Produkte und Prozesse nicht isoliert, sondern als Systeme mit Energie-, Stoff-, Funktions- und Lebenszyklusbezügen zu betrachten. Dabei werden Analyse, Entwurf, Bewertung und Dokumentation systematisch aufgebaut. Im Capstone-Modul werden diese Perspektiven in einer integrierten Entwicklungsaufgabe zusammengeführt.
Wofür braucht man es? In Entwicklungs-, Planungs- und Optimierungsaufgaben müssen technische Lösungen zunehmend unter funktionalen, wirtschaftlichen, ökologischen und rechtlichen Randbedingungen beurteilt werden. Die Kompetenzen dieses Lernpfads helfen, Produkte und Prozesse methodisch zu gestalten, Energie- und Ressourcenfragen einzubeziehen und mechatronische Zusammenhänge zu berücksichtigen. Die Studierenden bereiten sich damit auf Tätigkeiten vor, in denen technische Qualität und verantwortungsvolle Bewertung gemeinsam gefordert sind.
Wieso ist es interessant? Moderne Produktentwicklung bedeutet, Technik wirksam, nachhaltig und systematisch zu gestalten. Der Lernpfad zeigt, wie physikalische Grundlagen, Entwicklungsmethoden und Bewertungsfragen zusammenwirken, wenn aus Anforderungen tragfähige Lösungen entstehen. Wer verstehen möchte, wie Produkte und Prozesse über ihren gesamten technischen Kontext hinweg entwickelt und verbessert werden können, findet hier einen breiten und anwendungsnahen Zugang.

Projekt, Praxisphase und Abschluss

Der Modulbereich Projekt, Praxisphase und Abschluss führt die fachlichen, methodischen und überfachlichen Kompetenzen aus den Grundlagen, Lernpfaden und Wahlpflichtmodulen in größere, eigenständigere Aufgabenstellungen über. Die Studierenden bearbeiten zunächst eine interdisziplinäre Projektaufgabe im Team, wenden ihr Wissen anschließend in einem berufspraktischen Kontext an und schließen das Studium mit einer eigenständigen Bachelorarbeit samt Kolloquium ab.

Kurzporträt Projekt, Praxisphase und Abschluss
Worum geht es? Der Modulbereich Projekt, Praxisphase und Abschluss bildet den Übergang vom strukturierten Kompetenzerwerb zu eigenständigeren ingenieurwissenschaftlichen Aufgaben. Die Studierenden bearbeiten zunächst ein interdisziplinäres Projekt, wenden ihr Wissen anschließend in einem berufspraktischen Umfeld an und schließen das Studium mit einer Bachelorarbeit samt Kolloquium ab. Dadurch werden fachliche, methodische und überfachliche Kompetenzen in realitätsnahen Situationen zusammengeführt. Der Bereich macht sichtbar, wie aus einzelnen Studieninhalten ein eigenständiges professionelles Handeln entsteht.
Wofür braucht man es? In Projekten, Praxisphase und Abschlussarbeit stehen typische Anforderungen des Berufslebens im Vordergrund: Aufgaben klären, Vorgehen planen, fachliche Entscheidungen begründen, Ergebnisse dokumentieren und adressatengerecht kommunizieren. Die Studierenden arbeiten mit externen oder interdisziplinären Kontexten, übernehmen mehr Verantwortung und lernen, Unsicherheit und offene Aufgabenstellungen produktiv zu bearbeiten. Damit bereitet der Bereich unmittelbar auf den Berufseinstieg oder auf weiterführende wissenschaftliche Qualifikation vor.
Wieso ist es interessant? Am Ende des Studiums geht es darum, das Gelernte nicht nur wiederzugeben, sondern eigenständig anzuwenden. Dieser Modulbereich bietet Raum, fachliche Interessen zu vertiefen, praktische Erfahrungen zu sammeln und die eigene ingenieurwissenschaftliche Arbeitsweise sichtbar zu machen. Wer erleben möchte, wie Studium, Praxis, Teamarbeit und individuelle Profilbildung zusammenkommen, findet hier den abschließenden Integrationspunkt des Bachelorstudiums.

Wahlpflichtmodule

Die Wahlpflichtmodule ermöglichen den Studierenden, ihr Kompetenzprofil entsprechend persönlicher Interessen und beruflicher Zielrichtungen zu vertiefen und zu verbreitern. Sie ergänzen die Pflichtmodule um spezialisierte Themen aus Konstruktion, Produktion, Elektrotechnik, eingebetteten Systemen, Robotik, Simulation, Datenanalyse, KI und weiteren aktuellen Feldern der Ingenieurwissenschaften.