Aufbau des Studiums
Bachelor Digitale Forensik
Das Studium gliedert sich in ein fachspezifisches Grundlagenstudium in den ersten beiden Semestern, ein anwendungsbezogenes Expertenstudium der Digitalen Forensik im dritten und vierten Semester, ein individuelles Vertiefungssemester im fünften Semester sowie Praxisphase und Bachelorarbeit im sechsten Semester. Die Studierenden bauen zunächst tragfähige Grundlagen in Informatik, Programmierung, IT-Sicherheit, Recht, Kriminalistik und forensischem Arbeiten auf. Darauf aufbauend werden spezifische Methoden, Technologien und Vorgehensweisen der Digitalen Forensik anwendungsnah vertieft.
Durch das Studium ziehen sich Lernpfade, die Wissen von der Breite in die Tiefe entwickeln. Der Lernpfad Forensik führt von grundlegenden Konzepten über forensische Methoden und Werkzeuge bis zu vertiefenden Anwendungen wie Datenbanken-Forensik und forensischen Projekten. Ergänzend strukturieren Lernpfade und Modulbereiche die Themen Betriebssysteme, Netzwerke, Kriminalistik, IT-Sicherheit, Projekte, Wahlmodule sowie Praxisphase und Bachelorarbeit.
Der Studiengang ist praxisorientiert angelegt. Viele Module verbinden Vorlesungsanteile mit praktischen Übungen, Projektarbeiten oder anwendungsnahen Fallbeispielen. Das eigene Notebook der Studierenden ist dabei ein zentrales Arbeitsgerät, sodass digitale Lernformen, praktische Laboranteile und selbstständige Analyseaufgaben eng miteinander verbunden werden können. Die Wahlmodule, Projektmodule, Praxisphase und Bachelorarbeit ermöglichen eine individuelle fachliche Profilbildung.