Qualifikationsziele
Bachelor Digitale Forensik
Der Studiengang Digitale Forensik verfolgt das Ziel, Absolventinnen und Absolventen zu befähigen, digitale Sachverhalte technisch fundiert, methodisch kontrolliert, rechtlich reflektiert und adressatengerecht zu bearbeiten. Die übergreifenden Qualifikationsziele lassen sich in drei Bereiche gliedern.
| Bereich | Qualifikationsziel |
|---|---|
| Grundlagen und Basiswissen | Z1: Die Studierenden verstehen Grundlagen, Aufbau und Funktionsweise von Komponenten, die in der Digitalen Forensik eine Rolle spielen, insbesondere Rechner, Netzwerke, Systemsoftware und Anwendungen, und können deren Bedeutung für forensische Prozesse erläutern. |
| Grundlagen und Basiswissen | Z2: Die Studierenden verstehen Konzepte und Prinzipien der Cybersicherheit und Digitalen Forensik und können unterschiedliche Formen der Cyberkriminalität wie Hackerangriffe, Malware-Infektionen oder Datenlecks differenzieren. |
| Grundlagen und Basiswissen | Z3: Die Studierenden können IT-Kriminalität im Sinne der Beweismittelführung und des Betrugs bewerten und relevante Prozessabläufe, insbesondere im Bereich Cyberkriminalität, rechtlich und fachlich einordnen. |
| Anwendung | Z4: Die Studierenden können Bedrohungen im Bereich IT-Sicherheit identifizieren, geeignete Reaktionen auf Cyberangriffe planen und die Korrektheit, Sicherheit und Angemessenheit vorgeschlagener Lösungen überzeugend begründen. |
| Anwendung | Z5: Die Studierenden können Angriffe auf IT-Systeme erkennen, analysieren und passende forensische Vorgehensweisen entwickeln und anwenden. |
| Anwendung | Z6: Die Studierenden können mit wissenschaftlichen Methoden und Technologien digitale Spuren unter Einhaltung rechtlicher und ethischer Prinzipien sichern, erfassen, untersuchen, analysieren, dokumentieren und präsentieren. |
| Softskills | Z7: Die Studierenden können komplexe forensische Projekte planen, gemeinsam im Team bearbeiten und Teilaufgaben selbstständig übernehmen. |
| Softskills | Z8: Die Studierenden können fachbezogene Positionen und Problemlösungen formulieren, argumentativ verteidigen und sich mit Fachvertreterinnen und Fachvertretern sowie Personen im beruflichen und wissenschaftlichen Umfeld über Informationen, Ideen, Probleme und Lösungen austauschen. |