BDF204: Forensische Methoden und Werkzeuge

Lernpfad Forensik

BDF204: Forensische Methoden und Werkzeuge

Kurzporträt BDF204: Forensische Methoden und Werkzeuge
Worum geht es? Dieses Modul behandelt Forensische Methoden und Werkzeuge im Kontext der Digitalen Forensik. Im Mittelpunkt stehen insbesondere Einführung in die Teilbereiche Datenträger-, Arbeitsspeicher- und Netzwerkforensik; Datenrepräsentation auf Datenträgern, im Arbeitsspeicher und im Netzwerk sowie deren Zugriff und Auswertbarkeit; forensische Methoden zur Akquise, Auswertung und Interpretation der gewonnenen Daten.
Wofür braucht man es? Methoden- und Werkzeugkompetenz ist nötig, um Daten aus unterschiedlichen Quellen sachgerecht zu akquirieren, auszuwerten und die Aussagekraft der Ergebnisse kritisch zu bewerten.
Wieso ist es interessant? Das Modul verbindet fachliche Grundlagen mit anwendungsnahen Fragestellungen und zeigt, wie die behandelten Konzepte in realen digitalen Untersuchungs- und Sicherheitskontexten wirksam werden.
Modulverantwortung

Prof. Dr. Christofer Fein

Lehrperson(en)

Prof. Dr. Christofer Fein

Verwendbarkeit

Bachelor Digitale Forensik

Fächergruppe

Informatik

Modultyp
Pflicht
Sprache

Deutsch

Angebot

Sommersemester

Dauer

1 Semester

Credits

5 ECTS

Benotung

Deutsche Notenskala 1-5

SWS

2 V | 2 Ü | - P | - S

Workload
Präsenzstudium: 45 Std. Selbststudium: 90 Std.
Engl. Titel

Forensic Methods and Tools

Empfohlene Voraussetzungen
  • BDF104: Einführung in die Digitale Forensik: forensischer Prozess, Beweissicherung, Dokumentation und grundlegende Werkzeugnutzung.
  • BDF106: Erstsemesterprojekt: erste praktische Erfahrungen mit Sicherheitsaspekten, forensischer Analyse und Berichterstellung.
Lernergebnisse / Kompetenzen
WAS

Die Studierenden können grundlegende forensische Methoden und Werkzeuge auswählen, anwenden und Ergebnisse nachvollziehbar dokumentieren.

WOMIT

Die Studierenden erreichen dieses Lernergebnis, indem sie insbesondere folgende im PDF genannten Kompetenzen aufbauen:

  • selbständig einfache forensische Auswertungen von Datenträgern, Arbeitsspeicher und Netzwerkdaten durchzuführen
  • die gewonnenen Erkenntnisse angemessen zu dokumentieren
  • die Aussagekraft der Ergebnisse einer gegebenen forensischen Analyse fundiert zu bewerten
  • einzuschätzen, ob bzw. mit wie viel Aufwand weiterführende Erkenntnisse mittels zusätzlicher Analysen möglich wären
WOZU

Damit sie in späteren Modulen, Projekten und beruflichen Aufgaben der Digitalen Forensik fachliche Entscheidungen begründet treffen, digitale Sachverhalte systematisch untersuchen und Ergebnisse nachvollziehbar kommunizieren können.

Inhalte
  • Einführung in die Teilbereiche Datenträger-, Arbeitsspeicher- und Netzwerkforensik
  • Datenrepräsentation auf Datenträgern, im Arbeitsspeicher und im Netzwerk sowie deren Zugriff und Auswertbarkeit
  • forensische Methoden zur Akquise, Auswertung und Interpretation der gewonnenen Daten
  • Herausforderungen der unterschiedlichen forensischen Teildisziplinen (Schreibschutz bei Datenträgern, Akquise von Hauptspeicher, Aufzeichnung von Netzwerkverkehr)
  • Werkzeuge der digitalen Forensik
Prüfungsvorleistung

Keine

Prüfungsleistung

Klausur, 90 Minuten

Literatur
  • Eoghan Casey: Digital Evidence and Computer Crime, Academic Press, Waltham, 2011
  • Alexander Geschonneck: Computer-Forensik: Computerstraftaten erkennen, ermitteln, aufklären, dpunkt.verlag, Heidelberg, 2014
  • Cory Altheide und Harlan Carvey: Digital Forensics with Open Source Tools, Syngress, Waltham, 2011
  • John Sammons: The Basics of Digital Forensics, Syngress, Waltham, 2015