BDF205: IT-Sicherheit

Lernpfad IT-Sicherheit

BDF205: IT-Sicherheit

Kurzporträt BDF205: IT-Sicherheit
Worum geht es? Dieses Modul behandelt IT-Sicherheit im Kontext der Digitalen Forensik. Im Mittelpunkt stehen insbesondere Praxisorientierte Einführung in die Rechner- und Netzwerksicherheit; Einführung in Schutzziele, Gefährdungen und rechtliche Rahmenbedingungen; Grundlagen der Kryptografie.
Wofür braucht man es? Grundlegende IT-Sicherheitskompetenz ist Voraussetzung, um Angriffe, Schutzmaßnahmen und Systemrisiken zu verstehen und forensische Befunde in ihren Sicherheitskontext einzuordnen.
Wieso ist es interessant? Das Modul verbindet fachliche Grundlagen mit anwendungsnahen Fragestellungen und zeigt, wie die behandelten Konzepte in realen digitalen Untersuchungs- und Sicherheitskontexten wirksam werden.
Modulverantwortung

Prof. Dr. Martin Grothe

Lehrperson(en)

Prof. Dr. Martin Grothe

Verwendbarkeit

Bachelor Digitale Forensik

Fächergruppe

Informatik

Modultyp
Pflicht
Sprache

Deutsch

Angebot

Sommersemester

Dauer

1 Semester

Credits

5 ECTS

Benotung

Deutsche Notenskala 1-5

SWS

2 V | 2 Ü | - P | - S

Workload
Präsenzstudium: 45 Std. Selbststudium: 90 Std.
Engl. Titel

IT Security

Empfohlene Voraussetzungen
  • BDF101: Informatik-Grundlagen der Forensik: Rechnerarchitektur, Datenrepräsentation und informatische Grundbegriffe für Sicherheitsmechanismen.
Lernergebnisse / Kompetenzen
WAS

Die Studierenden können grundlegende Konzepte, Bedrohungen und Schutzmaßnahmen der IT-Sicherheit erklären und einfache Sicherheitsmaßnahmen praktisch umsetzen.

WOMIT

Die Studierenden erreichen dieses Lernergebnis, indem sie insbesondere folgende im PDF genannten Kompetenzen aufbauen:

  • die Gefährdung in einem IT-System (Rechner, Netzwerk) zu analysieren (Risikoanalyse),
  • Maßnahmen im Bereich Informations-Sicherheit kritisch zu reflektieren,
  • sichere Netzstrukturen aus Hard- und Software im Hinblick auf IT-Sicherheit zu entwerfen,
  • IT-Systeme mit Hilfe von Firewallregeln und VPN-Technik abzusichern,
  • Software unter Berücksichtigung von IT-Sicherheit zu entwerfen und zu realisieren,
  • geeignete Maßnahmen im Fall eines Angriffes zu ergreifen und
  • Privatsphäre sicher zu stellen
  • Dedizierte Sicherheitstechnologien wie beispielsweise Verschlüsselung und Authentifizierungsverfahren einzusetzen
WOZU

Damit sie in späteren Modulen, Projekten und beruflichen Aufgaben der Digitalen Forensik fachliche Entscheidungen begründet treffen, digitale Sachverhalte systematisch untersuchen und Ergebnisse nachvollziehbar kommunizieren können.

Inhalte
  • Praxisorientierte Einführung in die Rechner- und Netzwerksicherheit
  • Einführung in Schutzziele, Gefährdungen und rechtliche Rahmenbedingungen
  • Grundlagen der Kryptografie, symmetrische und asymmetrische Verschlüsselung
  • Authentifizierung, digitale Signaturen und Public-Key-Infrastrukturen (PKI)
  • Angriffsarten
  • Elemente der Systemsicherheit (Rechtemanagement und Zugriffskontrolle, Virenschutz, Firewall, IDS/IPS)
  • Sicherheits-Architekturen basierend auf Netzhierarchien und VPN
  • Sicherung der Privatsphäre und Sicherheit in Betriebssystemen
Prüfungsvorleistung

Keine

Prüfungsleistung

Klausur, 90 Minuten

Literatur
  • William Stallings und Lawrie Brown: Computer Security: Principles and Practice, Pearson, Harlow, 2023
  • Ross J. Anderson: Security Engineering: A Guide to Building Dependable Distributed Systems, Wiley, Indianapolis, 2020
  • Matt Bishop: Computer Security: Art and Science, Addison-Wesley, Boston, 2019
  • Claudia Eckert: IT-Sicherheit: Konzepte, Verfahren, Protokolle, De Gruyter Oldenbourg, Berlin, 2018, https://doi.org/10.1515/9783110563900