BDF519: IoT-Security

Wahlpflichtmodule

BDF519: IoT-Security

Kurzporträt BDF519: IoT-Security
Worum geht es? Dieses Modul behandelt IoT-Security im Kontext vernetzter eingebetteter Systeme. Im Mittelpunkt stehen Architektur, Kommunikation und Absicherung von IoT-Geräten sowie praktische Untersuchungen an hardwarenahen Plattformen.
Wofür braucht man es? IoT-Sicherheitskompetenzen werden benötigt, um vernetzte Geräte, Sensoren und eingebettete Systeme gegen typische Angriffe abzusichern und sicherheitsrelevante Schwachstellen fundiert zu bewerten.
Wieso ist es interessant? IoT-Geräte verbinden Software, Hardware und Netzwerke auf engem Raum. Dadurch entstehen Sicherheitsfragen, bei denen technische Details unmittelbare Auswirkungen auf reale Umgebungen haben.
Modulverantwortung

Prof. Dr. Thomas Meuser

Lehrperson(en)

Prof. Dr. Jörg Helbach

Verwendbarkeit

Bachelor Digitale Forensik

Fächergruppe

Informatik

Modultyp
Wahlpflicht
Sprache

Deutsch

Angebot

Wintersemester

Dauer

1 Semester

Credits

5 ECTS

Benotung

Deutsche Notenskala 1-5

SWS

2 V | 2 Ü | - P | - S

Workload
Präsenzstudium: 45 Std. Selbststudium: 90 Std.
Engl. Titel

IoT Security

Empfohlene Voraussetzungen
  • BDF103: Programmierung: grundlegende Programmierkonzepte und Softwareentwicklungswerkzeuge als Basis hardwarenaher Entwicklung.
  • BDF201: Betriebssysteme: Anwendung: Betriebssystemnutzung, Administration und Scripting.
  • BDF205: IT-Sicherheit: Bedrohungen, Schutzmaßnahmen und Sicherheitsarchitekturen.
  • BDF302: Rechnernetze und Rechnernetzsicherheit: Netzwerkprotokolle, Dienste, Routing und Netzwerksicherheit.
  • BDF404: Angewandte Kryptografie: Verschlüsselung, Authentifizierung und kryptografische Schutzmechanismen für vernetzte Systeme.
Lernergebnisse / Kompetenzen
WAS

Die Studierenden können Sicherheitsrisiken von IoT-Systemen analysieren und grundlegende Schutzmaßnahmen praktisch konfigurieren und bewerten.

WOMIT

Die Studierenden erreichen dieses Lernergebnis, indem sie insbesondere folgende im PDF genannten Kompetenzen aufbauen:

  • Die grundlegenden Konzepte und Herausforderungen der IoT-Sicherheit verstehen
  • Sicherheitsrisiken und Angriffsszenarien für IoT-Geräte identifizieren und bewerten können
  • Praktische Fähigkeiten zur Implementierung und Konfiguration von Sicherheitsmaßnahmen in IoT-Geräten entwickeln
  • Wissen über aktuelle Technologien und Best Practices im Bereich der IoT-Sicherheit besitzen
WOZU

Damit sie in späteren Modulen, Projekten und beruflichen Aufgaben der Digitalen Forensik fachliche Entscheidungen begründet treffen, digitale Sachverhalte systematisch untersuchen und Ergebnisse nachvollziehbar kommunizieren können.

Inhalte
  • Grundlagen, Architektur und typische Einsatzszenarien von IoT-Systemen
  • Vernetzung, Kommunikationsprotokolle und Betriebsmodelle von IoT-Geräten
  • Sicherheitsrisiken, Bedrohungen und Angriffsszenarien im Internet der Dinge
  • Sicherheitsmaßnahmen und Best Practices zur Absicherung von IoT-Geräten
  • Praktische Arbeit mit Arm-Cortex-M-Prozessoren und Echtzeitbetriebssystemen
  • Bewertung und Dokumentation von Schutzmaßnahmen in konkreten IoT-Umgebungen
Prüfungsvorleistung

Keine

Prüfungsleistung

Studien-, Projekt- oder Hausarbeit (10 - 15 Seiten)

Literatur
  • Brian Russell und Drew Van Duren: Practical Internet of Things Security, Packt Publishing, Birmingham, 2018
  • ENISA: Baseline Security Recommendations for IoT, European Union Agency for Cybersecurity, Heraklion, 2017, https://www.enisa.europa.eu/publications/baseline-security-recommendations-for-iot
  • NIST: IoT Device Cybersecurity Capability Core Baseline, NISTIR 8259A, Gaithersburg, 2020, https://doi.org/10.6028/NIST.IR.8259A
  • Joseph Yiu: The Definitive Guide to ARM Cortex-M3 and Cortex-M4 Processors, Newnes, Oxford, 2013